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16.04.2006

13:51 Uhr

Leichtathletik Doping

Kelli White verzichtet auf Comeback

Die bei der Leichtathletik-WM in Paris des Dopings überführte US-Sprinterin Kelli White will nach Ablauf ihrer Sperre nicht auf die Leichtathletikbühne zurückkehren. "Sie hat keine Ambitionen", so Anwalt Jerrold Colton.

Die US-Amerikanische Sprinterin Kelli White will nach Ablauf ihrer zweijährigen Dopingsperre am 17. Mai offenbar auf ein Comeback verzichten. "Sie hat keine Ambitionen, wieder Wettkämpfe zu bestreiten", erklärte ihr Anwalt Jerrold Colton dem San Francisco Chronicle.

Kelli White, 2001 WM-Dritte über 200m, hatte sich bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003 in Paris sensationell beide Sprint-Titel gesichert. Danach war sie wegen der Stimulans Modafinil erst als 100m-Siegerin disqualifiziert worden. Später gestand sie, im Rahmen des Doping-Programms des kalifornischen Labors Balco auch die Designer-Droge THG, das Blutdopingmittel EPO und Steroide genommen zu haben. Die heute 29-Jährige wurde rückwirkend ab 17. Mai 2004 gesperrt, sämtliche Wettkampf-Resultate und WM-Medaillen ab 15. Dezember 2000 aberkannt.

Ihren letzten Wettkampf hatte Kelli White am 14. Mai 2004 in Doha/Qatar bestritten, wo sie die 200m in schwachen 23,42 Sekunden lief.

© SID

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