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05.03.2006

18:14 Uhr

Leichtathletik Europacup

Fitschen in Lievin einziger deutscher Sieger

Beim 3. Hallen-Europacup der Leichtathleten im französischen Lievin ist der Wattenscheider Jan Fitschen der einzige deutsche Sieger geblieben. "Das Rennen war perfekt für mich", so Fitschen nach seinem Sieg über 3000m.

Jan Fitschen aus Wattenscheid hat beim 3. Hallen-Europacup der Leichtathleten in Lievin (Frankreich) als einziger deutscher Athlet einen Sieg erreicht. Dort wurden die Männer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) eine Woche vor der Hallen-WM in Moskau mit 54 Punkten Zweite hinter Gastgeber Frankreich (59). Beim erneuten russischen Sieg (69) vor Polen (53) blieb den deutschen Frauen mit 38 Zählern nur Rang fünf.

"Das Rennen war perfekt für mich"

"Ich wusste um meine gute Form und um meinen guten Spurt. Das Rennen war perfekt für mich", meinte der souveräne 3 000-m-Sieger Fitschen (7:58,08), der nach seinem ersten wichtigen internationalen Meisterschaftserfolg allerdings wegen des geplanten Höhentrainings in den USA auf die Moskauer Titelkämpfe verzichtet.

Einen leichten Dämpfer erhielt der WM-Dritte Ralf Bartels (Neubrandenburg), der im Kugelstoßen mit 20,59m hauchdünn dem Polen Tomasz Majewski unterlag. Die Serie der zweiten Plätze bei den deutschen Männern setzte auch der Wattenscheider Hürdensprinter Mike Fenner (7,69) fort, der sich über die Niederlage gegen Frankreichs Weltmeister Ladji Docoure ärgerte: "Ich habe den Start verpennt, sonst hätte ich ihn schlagen können."

Den aufgrund von vier zweiten Rängen zwischenzeitlich möglich scheinenden deutschen Sieg machten jedoch achte Plätze von Hochspringer Roman Fricke (Leverkusen/2,15 m) und 1 500-m-Läufer Jonas Stifel (Berlin/3:51,80) zunichte.

"Das Schlechteste, was passieren konnte"

Bei den Frauen gab es nur einen zweiten Platz durch die über 3000m auf 9:01,07 Minuten verbesserte Potsdamerin Antje Möldner. Nur Vierte wie bei der WM wurde die Mannheimerin Kirsten Bolm über 60m Hürden: "Das war das Schlechteste, was passieren konnte. Ich hatte mir sogar eine Siegchance ausgerechnet", meinte die 30-Jährige nach ihrer knappen Niederlage in 8,00 Sekunden.

Aus dem Rahmen fielen wie befürchtet achte Ränge in der deutschen Problem-Disziplin Dreisprung durch Ersatzfrau Frauke Thrun (LG Nike Berlin) mit schwachen 12,94m und über 1500m durch Katrin Trauth (Erfurt) in 4:22,70.

© SID

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