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31.01.2005

14:33 Uhr

Mayer-Vorfelder: Wir haben keinen Hinweis erhalten

Oddset verschärft Streit mit dem DFB

Der Wettanbieter Oddset bleibt dabei: Er will den Deutschen Fußball-Bund (DFB) schon vor fünf Monaten über Auffälligkeiten im Zusammenhang mit zwei von Schiedsrichter Robert Hoyzer geleiteten Fußball-Spielen informiert haben.

HB MÜNCHEN. Es sei "unverständlich, wie der DFB dementieren kann, von den Unregelmäßigkeiten der beiden Spiele durch Oddset informiert worden zu sein", teilte der Wettanbieter am Montag in München mit.

DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder hatte am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Sabine Christiansen" bestritten, dass Oddset schon damals gegenüber dem DFB den Verdacht der Manipulation geäußert habe. "Dass Oddset uns gewarnt hat, das stimmt nicht", sagte er.

Dem hielt der Wettanbieter am Montag erneut entgegen, dass der DFB am 23. August 2004 schriftlich über "Großeinsätze ausschließlich in Berlin" auf das DFB-Pokalspiel Paderborn gegen den Hamburger SV und auf die Partie der Regionalliga Nord Eintracht Braunschweig gegen FC St. Pauli informiert worden sei. Bei beiden Partien listete Oddset zudem fragwürdige Entscheidungen Hoyzers auf.

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