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18.01.2005

12:21 Uhr

Mehr Macht für den Rückkehrer

Die Rückkehr des Sohnes, der verlor

Nach dem frühen Aus bei der Europameisterschaft in Portugal und dem 26-tägigen Trainer-Intermezzo bei AS Rom war mit einer baldigen Rückkehr in den Profi-Fußball kaum noch zu rechnen. Jetzt ist der große Coup in trockenen Tüchern: Der ehemalige DFB-Teamchef Rudi Völler soll erneut die Galionsfigur beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen werden und wird ab sofort wieder den Posten des Sportdirektors beim Champions-League-Teilnehmer bekleiden.

Rudi Völler steht vor der Rückkehr zu Bayer Leverkusen. Foto: dpa

Rudi Völler steht vor der Rückkehr zu Bayer Leverkusen. Foto: dpa

LEVERKUSEN. Völler einigte sich mit Bayer auf einen Zweieinhalb-Jahres-Vertrag bis 2007. Das bestätigte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser am Dienstag. Völler war schon früher als Spieler, Trainer und Sportdirektor in Leverkusen tätig.

"Die Vorstellungen beider Seiten sind weitgehend deckungsgleich", hatte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser bereits gestern dem "Kicker" gesagt. Nachdem auch letzte offene Fragen bezüglich der bisherigen Werbe-Aktivitäten und in diesem Zusammenhang die Handhabung der Persönlichkeitsrechte Völlers geklärt werden konnten, war der Weg für die Rückkehr des Ex-Stürmers, der auch als Botschafter der WM 2006 fungieren soll frei.

Bereits von 1996 bis 2000 amtierte er als Sportdirektor in Leverkusen, damals allerdings noch im Schatten des allmächtigen Managers Reiner Calmund. Nun dürfte Deutschlands Fußball-Idol Völler, das außerdem als Profi und Interims-Teamchef bei Bayer tätig war, allerdings mit wesentlich größeren Machtbefugnissen ausgestattet sein. Der Rückkehrer wies darauf hin, dass Völler anno 2005 nicht mehr mit jenem Sportdirektor zu vergleichen sei, der bis 2000 für Bayer am Schreibtisch gearbeitet habe.

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