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11.01.2005

14:56 Uhr

Meoni erliegt Herzinfarkt

Rallye Dakar fordert zweites Todesopfer

Der italienische Motorradfahrer Fabrizio Meoni erlag am Dienstag auf der elften Etappe einem Herzinfarkt.

Fabrizio Meoni, 13facher Rallye-Dakar-Teilnehmer

Fabrizio Meoni, 13facher Rallye-Dakar-Teilnehmer

HB KIFFA. Meoni war als Zweiter der Gesamtwertung zur 11. Etappe gestartet. Kurz hinter dem ersten Kontrollpunkt stürzte der Italiener und erlitt gegen 10.10 Uhr Ortszeit einen Herzinfarkt mit anschließendem Herzstillstand. Obwohl Ärzte und Rettungshubschrauber sehr schnell zur Stelle waren, konnte der Italiener nicht mehr wiederbelebt werden. Er verstarb um 11:11 Uhr Ortszeit und wurde nach Atar überführt. Der Italiener hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Fabrizio Meoni wollte in diesem Jahr seine letzte Dakar bestreiten, nachdem er bereits 13 mal teilnahm und die Wüstenrally zweimal (2001 und 2002) gewann. Der 47-Jährige hoffte auf einen dritten, letzten Sieg.

Nach dem Franzosen Richard Sainct, der auf der Pharaonen Rally in Ägypten im September 2004 verstarb, verlässt mit Meoni einer der weiteren grossen Motorradstars die Szene innerhalb nur eines halben Jahres.

Am Montag war der Spanier José Manuel Perez seinen Verletzungen erlegen, die er sich bei einem Unfall zugezogen hatte.

Seit 1979 kamen bei der Rallye, die als eine der härtesten der Welt geht, etwa 50 Teilnehmer ums Leben.

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