Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.07.2017

16:42 Uhr

Möthes Mischung

Der Berg ruft

VonAlexander Möthe

Tour de France in den Bergen, Formel 1 in Spielberg, Tennisspieler im Mekka Wimbledon: das Sport-Wochenende – präsentiert von Handelsblatt 10.

Ab Samstag die Bergziegen gefragt. Reuters

Der Belgier Greg Van Avermaet

Ab Samstag die Bergziegen gefragt.

Man muss Jura nicht studieren, um es extrem hart zu finden. Radfahrer sein reicht da mitunter schon. Nachdem am heutigen Freitag noch mal die Sprinter, das grüne Trikot und damit Marcel Kittel im Mittelpunkt stehen, sind ab Samstag die Bergziegen gefragt. Das französische Jura-Gebirge ist landschaftlich total zu empfehlen, sportlich bildet es das Aufwärmprogramm für die erste Alpen-Etappe am Sonntag. Wenn man da keinen Motor unterm Hintern hat, sind Straßen mit durchschnittlich zehn Prozent Steigung eher Tor-Tour als Tour-ismus. Am Sonntag stehen gleich drei Anstiege der höchsten Kategorie auf dem Programm – der Berg ruft.

Auch der Spielberg ruft. Nicht der Regisseur, sondern die österreichische Rennstrecke. Die gehört wiederum Red Bull, dem wiederum ein Rennstall gehört. Nur fährt ebenjener mal mehr, mal weniger hinterher, seit Sebastian Vettel im Ferrari sitzt. Nun hat Vettel zuletzt den roten Stier gegen den Silberpfeil von Lewis Hamilton gesetzt, was letztlich die roten Bullen freute: In Baku gewann RB-Pilot Daniel Ricciardo. Beim Heimspiel (hey, Austria und Australien geraten ja eh immer durcheinander) soll das möglichst wiederholt werden.

Über Boris Beckers Häuser wird derzeit ja viel geschrieben. Sportlich interessiert allerdings nur sein Wohnzimmer. Und das ist nach wie vor Wimbledon. Becker kommentiert, doch die Zeiten, in denen er damit schon der erfolgreichste aktive Deutsche war, sind vorbei. So kämpft Angelique Kerber am Samstag um den Einzug ins Achtelfinale. Und um die Rückkehr in die Erfolgsspur. In der befindet sich derzeit Alexander Zverev. Der junge Deutsche zeigte sich in den beiden ersten Spielen überragend. In die dritte Runde folgte ihm sein älterer Bruder Mischa. Der muss aber gegen Roger Federer ran. Und der wiederum hatte Mischas kleinem Bruder bei der Wimbledon-Generalprobe in Halle so richtig die Grenzen aufgezeigt.

Dieser Artikel ist exklusiv in der Smartphone-App Handelsblatt 10 erschienen, die jeden Tag mit 10 Autorenstücken die wichtigsten Themen des Tages zusammenfasst. Was Handelsblatt 10 sonst noch alles zu bieten hat, erfahren Sie hier.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×