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23.06.2017

17:34 Uhr

Möthes Mischung

Löw vs. Löwen

VonAlexander Möthe

Deutschland gegen Kamerun im Confed Cup, U21-Nationalmannschaft und Vettel gegen Hamilton in der Formel-1: Das Sport-Wochenende – präsentiert von Handelsblatt 10.

Am Wochenende spielt Deutschland gegen Kamerun. AFP

Joachim Löw

Am Wochenende spielt Deutschland gegen Kamerun.

DüsseldorfDeutschland gegen Italien – ein Klassiker! Zumindest bei den A-Nationalmannschaften. Am Samstag (20.45 Uhr, Sport1) treffen allerdings „nur“ die U21-Fußballer beider Verbände aufeinander. Der deutsche Nachwuchs, der im vergangenen Jahr Olympia-Silber gewann und entsprechend große Hoffnungen geweckt hat, tritt zwar nicht in Bestbesetzung an; schließlich spielen Kadergrößen wie Niklas Süle, Timo Werner oder Leon Goretzka ein paar Tausend Kilometer weiter östlich beim Confed Cup um die goldene Ananas. Fürs Halbfinale reichte gegen Italien schon ein Unentschieden. Doch wer will den Klassiker nicht gewinnen?

Deutschland gegen Kamerun – kein Klassiker! Erst einmal traf die DFB-Auswahl in einem Pflichtspiel auf den amtierenden Afrikameister. An dieser Stelle kommen wir auf besagte goldene Ananas, den Confed Cup, zurück. Dort heißt es am Sonntag (17 Uhr, ARD) dann: Löw vs. Löwen. Letzteres ist der Kampfname Kameruns, Ersteres bekanntlich der deutsche Bundestrainer. Und der wartet nach dem Unentschieden gegen Chile weiter auf den 100. Sieg. Sportlich meinte es das Team zuletzt so halb ernst. Das entspricht ganz dem Geist dieser Kolumne. In diesem Sinne: Kamerun Diaz.

Vettel gegen Hamilton – auf dem Weg zum Klassiker! Nachdem der Ferrari-Pilot in Montreal noch zusehen durfte, wie ihm Führerscheinneuling Verstappen den Flügel frisierte, ist Mercedes-Primus Hamilton wieder in Schlagdistanz. Auf dem potenziell von Hitze gebeutelten Rundkurs von Baku geht dem Rennsportteam aus Schwaben aber mal wieder der Stift. Denn seine Boliden haben auf reifenfressenden Strecken wie in Aserbaidschan schon mal Probleme mit den Pneus. Vorteil Vettel? Immerhin hat der Grand Prix nahe der iranischen Grenze die ironische Grenze wieder eingehalten: Erstmals heißt es „Großer Preis von Aserbaidschan“ und nicht „Großer Preis von Europa“.

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