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26.05.2017

18:39 Uhr

Möthes Mischung

Tschüss, Thomas

Wird das DFB-Pokalfinale das letzte Spiel von Thomas Tuchel als Dortmund-Trainer? Feiert Rennfahrer Sebastian Vettel den nächsten Sieg? Sind die French schon Open? Das Sportwochenende – präsentiert von Handelsblatt 10 .

Nach dem Pokalfinale bleibt die Frage offen, ob Thomas Tuchel geht oder nicht. Die Indizien sprechen für seinen Weggang. dpa

Thomas Tuchel

Nach dem Pokalfinale bleibt die Frage offen, ob Thomas Tuchel geht oder nicht. Die Indizien sprechen für seinen Weggang.

DüsseldorfDie Gemengelage bei Borussia Dortmund vor dem DFB-Pokalfinale (Samstag, 20 Uhr, ARD) ist schwierig und unübersichtlich. Denn eigentlich rechnen alle damit, dass Trainer Thomas Tuchel geht, auch wenn der BVB die Champions League erreicht hat und im Pokalfinale steht – trotz des Bombenanschlags auf den Mannschaftsbus. Nur verstehen sich Klublenker Hans-Joachim Watzke und Tuchel überhaupt nicht. Reicht das für eine Kündigung? Und fragt eigentlich noch irgendjemand, ob die Eintracht aus Frankfurt, schlechtestes Team der Bundesliga-Rückrunde, die Saison überraschend mit dem größten Erfolg seit 1988 krönen kann? Dortmund versteht es auf jeden Fall, immer im Mittelpunkt zu stehen.

Dort steht aus deutscher Sicht am Sonntag auch Sebastian Vettel. Nicht, weil er Ehrenmitglied von Eintracht Frankfurt ist. Der Vierfachweltmeister hat mit Ferrari die Formel 1 wieder spannend gemacht. Sein ärgster Widersacher in Monaco (Sonntag, 14 Uhr, RTL) wird wieder Lewis Hamilton sein. Auch, weil der Mercedes-Pilot in Valtteri Bottas einen Helfer hat, den das Team zur Amtshilfe verdonnert. So ist aber ein Dreikampf um den Titel entbrannt. Will Vettel ihn für sich entscheiden, sollte er im vielleicht legendärsten aller Grands Prix endlich mal wieder gewinnen. Der letzte Sieg dort datiert aus dem Jahr 2011.

Endlich Zeit für einen deutschen Erfolg wäre es auch bei den French Open. Bei den Herren gab es keinen einzigen Triumph in Paris, Steffi Graf hat hier 1999 ihren letzten Grand-Slam-Titel geholt. Diesmal rutschen aber gleich zwei deutsche Spitzensportler ab Sonntag durch den Sand. Die Weltranglistenerste Angelique Kerber ist nach Blessuren wieder fit und zählt zum erweiterten Favoritenkreis. Das gilt auch für die frischgebackene Nummer zehn der Herren, Alexander Zverev. Der hat in Rom Novak Djokovic im Finale einfach weggehauen und sollte es wenigstens bis ins Viertelfinale schaffen.

Dieser Artikel ist exklusiv in der Smartphone-App Handelsblatt 10 erschienen, die jeden Tag mit 10 Autorenstücken die wichtigsten Themen des Tages zusammenfasst. An jedem Freitag präsentieren wir Ihnen die Höhepunkte des kommenden Sportwochenendes. Was Handelsblatt 10 sonst noch alles zu bieten hat, erfahren Sie hier.

Von

alm

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