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01.02.2005

17:54 Uhr

Nach dem 26:29 gegen Kroatien

DHB-Team droht schlechteste WM-Platzierung

Den deutschen Handballern droht in Tunesien durch die dritte Niederlage hintereinander ihre bislang schlechteste Platzierung bei einer Weltmeisterschaft.

HB NABEUL. Einen Tag nach der verpassten Halbfinal-Chance zog sich der neu formierte Europameister in Nabeul beim 26:29 (11:15) in der packenden Neuauflage des Olympia- Finales gegen Titelverteidiger Kroatien zwar ehrenhaft aus der Affäre. Doch mit nur 1:7 Punkten bleibt der Olympia-Zweite in der Hauptrunden-Gruppe 2 am Ende der Tabelle und braucht am Donnerstag (16.15 Uhr/DSF live) gegen Schweden einen Sieg, um wenigstens Rang neun und damit die gleiche Platzierung wie 1974 erreichen zu können.

Vor rund 2500 Zuschauern in der "Halle 7. November" war die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) dem Olympiasieger und Weltmeister in allen Belangen unterlegen, stemmte sich aber bis zur letzten Sekunde mit Herz und Kampfkraft gegen die drohende Pleite. In seinem 150. Länderspiel war Kapitän Florian Kehrmann (Lemgo/5) bester Werfer im Team von Bundestrainer Heiner Brand. Für Kroatien traf Blazenko Lackovic von der SG Flensburg-Handewitt (11) am besten.

"Da war heute wesentlich mehr für uns drin. Wir haben einige Fehler in der Defensive gemacht, vor allem Lackovic war nicht zu stoppen. Aber entscheidend war die schlechte Chancenverwertung, wir haben einfach unsere Torchancen zu oft nicht genutzt", kritisierte der sichtlich enttäuschte Bundestrainer Brand. Auch Kapitän Kehrmann gab sich selbstkritisch: "Wir sind uns in der ersten Halbzeit gar nicht bewusst gewesen, dass wir heute eine Chance gegen die Kroaten haben würden. Es war wohl noch nie so leicht, sie zu schlagen."

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