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25.08.2012

11:21 Uhr

Nach lebenslanger Sperre

Spendenboom für Armstrong-Stiftung

Eigentlich war gestern ein schwarzer Tag für Lance Armstrong - aber nicht für seine Stiftung. Die Spenden für die Lance-Armstrong-Foundation stiegen nach seiner Ankündigung am Freitag rasant an.

Lance Armstrong bei einer Pressekonferenz. dpa

Lance Armstrong bei einer Pressekonferenz.

AustinDie Spenden für die Krebs-Stiftung von Lance Armstrong sind deren Angaben zufolge sprunghaft angestiegen, nachdem der siebenmalige Tour-de-France-Sieger angekündigt hatte, sich nicht mehr gegen Dopingvorwürfe zu wehren. Geschäftsführer Doug Ulman sagte dem US-Sportsender ESPN am Freitag (Ortszeit) im texanischen Austin, bis zum Nachmittag seien 78 000 Dollar an Spenden eingegangen.

Am Donnerstag seien es nur 3200 Dollar gewesen.

„Es war überwältigend. Die vielen E-Mails, Anrufe und Mitteilungen haben uns einfach sprachlos gemacht“, sagte Ulman. Im vergangenen Jahr hatte die Stiftung mit dem Namen Livestrong 51 Millionen Dollar gesammelt. Ihr Ziel ist die Unterstützung von an Krebs erkrankten Menschen. Die Unterstützer der Stiftung, die für ihre gelben Armreifen bekannt ist, würden die Entscheidung von Armstrong akzeptieren und nun auf ihrem Weg weitergehen wollen.

Der mittlerweile 40 Jahre alte Armstrong hatte eine Hodenkrebserkrankung überlebt und danach von 1999 bis 2005 jeweils die Tour de France gewonnen. Offen ist, ob ihm diese Erfolge nun aberkannt werden. Die Anti-Doping-Agentur der USA (USADA) hatte ihn am Freitag lebenslang gesperrt.

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