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02.10.2017

04:04 Uhr

Nach Presidents-Cup-Sieg von US-Golfern

Trump widmet Trophäe Hurrikan-Betroffenen

Die Titelverteidiger aus den USA sind die Sieger des Presidents Cups. Als erster amtierender Präsident überreichte Donald Trump den Gewinnern den Pokal - und widmete die Auszeichnung Hurrikan-Betroffenen.

US-Präsident Trump überreicht in Jersey City nach der letzten Runde des "Presidents Cup"-Golfturniers den Pokal an den Kapitän des US-Teams, Steve Stricker. dpa

Presidents Cup

US-Präsident Trump überreicht in Jersey City nach der letzten Runde des "Presidents Cup"-Golfturniers den Pokal an den Kapitän des US-Teams, Steve Stricker.

Jersey City/BranchburgDie besten Golfer aus den USA haben zum zehnten Mal den Presidents Cup gewonnen. Die Titelverteidiger aus den Vereinigten Staaten setzten sich am Sonntag (Ortszeit) in Jersey City im US-Staat New Jersey mit 19:11 gegen die Welt-Auswahl - ohne Europa - durch. Den entscheidenden Punkt für die Amerikaner in den zwölf abschließenden Einzeln holte Daniel Berger. Der 24-Jährige besiegte den Südkoreaner Si Woo Kim nach 17 gespielten Löchern.

Unter den Augen von US-Präsident Donald Trump konnten die US-Amerikaner auf dem Liberty National Golf Club nur drei der Einzel-Duelle für sich entscheiden. Neben Berger waren auch Phil Mickelson und Rickie Fowler erfolgreich. Die „Internationalen“ hingegen gewannen sechs Einzel am Finaltag des Teamwettbewerbs. Drei Matchups endeten unentschieden.

Die Vorentscheidung für den erneuten Titelgewinn legten die Amerikaner bereits an den ersten drei Tagen des Turniers. Von den 18 Vierer-Duellen konnten die US-Golfer 13 gewinnen. Die Weltauswahl brachte es hingegen nur auf zwei Siege. Am Finaltag benötigten die USA nur einen Punkt zur Titelverteidigung.

Als erster amtierender Präsident überreichte Trump den Turnier-Gewinnern die Trophäe. Zugleich widmete er den Pokal den Hurrikan-Betroffenen in Puerto Rico, Texas und Florida. In Puerto Rico sei alles unter „wirklich großartiger Kontrolle“, sagte Trump in Jersey City.

Zuvor hatte er die „politisch motivierten Undankbaren“, die den Einsatz seiner Regierung zum Wiederaufbau des US-Außengebiets Puerto Rico bezweifelten, kritisiert. Trump hatte den Großteil seines Wochenendes in seinem Golfclub in New Jersey verbracht und dann das Golfturnier besucht, das das US-Team schließlich für sich entschied. Die Spieler seien Champions und eine „unglaubliche Gruppe an Leuten“, so Trump.

Der Presidents Cup wird wie der Ryder Cup alle zwei Jahre ausgetragen. Von den zwölf Vergleichen gewannen die USA zehn. Der einzige Sieg der Welt-Auswahl datiert aus dem Jahr 1998. 2003 trennte man sich unentschieden.

Im Presidents Cup spielen zwölf US-Profis gegen eine Welt-Auswahl. Allerdings sind für die „Internationalen“ keine europäischen Spieler am Start. Die Europäer treten nur im Ryder Cup gegen die USA an. Der nächste Presidents Cup im Jahr 2019 wird auf dem Kurs des Royal Melbourne Golf Club in Australien ausgetragen.

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