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06.10.2016

19:37 Uhr

Nach Rio-Einsatz

Boxverband sperrt alle 36 Punkt- und Kampfrichter

Beim olympischen Boxturnier war nach einigen fragwürdigen Kämpfen der Aufschrei groß, die meisten Richter wurden aber bis zum Ende eingesetzt. Nun sperrte der Weltverband alle in Rio tätigen Richter – vorerst.

In Rio wurde während der Olympischen Spiele häufig zugunsten usbekischer und russischer Boxer entschieden, was viele Fragen aufwarf. Nun wurden erste Konsequenzen gezogen. dpa

Boxen in Rio

In Rio wurde während der Olympischen Spiele häufig zugunsten usbekischer und russischer Boxer entschieden, was viele Fragen aufwarf. Nun wurden erste Konsequenzen gezogen.

LausanneDer Welt-Boxverband AIBA hat alle 36 in Rio de Janeiro eingesetzten Punkt- und Kampfrichter wegen fragwürdiger Entscheidungen bei den Olympischen Spielen vorläufig gesperrt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, teilte der Verband am Donnerstag am Rande des AIBA-Meetings in Lausanne nach Informationen der Nachrichtenagentur AP mit.

Leidtragende der Fehlurteile von Rio sollen in erster Linie aus Irland, Kasachstan und den USA kommen, die Kämpfe gegen Boxer aus Russland und Usbekistan verloren hätten. Obwohl schon in Rio heftige Kritik laut wurde, waren umstrittene Juroren fast in vollem Umfang weiter bis zum Ende der Spiele eingesetzt worden.

„Die Sperre ist eine vorläufige Maßnahme, weil sich die Vorwürfe wahrscheinlich nur gegen sehr wenige erhärten werden“, sagte Jürgen Kyas, Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes, der Deutschen Presse-Agentur.

Von

dpa

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