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08.06.2011

07:38 Uhr

NBA-Finale

Fiebriger Nowitzki gleicht mit Dallas aus

Die Dallas Mavericks bleiben im Rennen um den NBA-Titel. Gegen die Miami Heat gelang Dallas der erneute Ausgleich. Mavericks-Star Dirk Nowitzki spielte mit Fieber und traf wenig Würfe. Trotzdem war er bester Schütze.

Dirk Nowitzki erzielte trotz Fieber 21 Punkte. Quelle: Reuters

Dirk Nowitzki erzielte trotz Fieber 21 Punkte.

DallasDie Dallas Mavericks um den deutschen Basketball-Superstar Dirk Nowitzki haben sich im Finale der nordamerikanischen Profiliga NBA zurückgemeldet. In ihrem zweiten Heimspiel gegen die Miami Heat setzten sich die Texaner nach der Niederlage vom Sonntag mit 86:83 durch und haben damit in der best-of-seven-Serie zum 2:2 ausgeglichen. Schon am Freitag können sich Nowitzki und Co. zuhause einen Matchball erspielen.

Der von Fieber geschwächte Nowitzki konnte mit 21 Punkten und elf Rebounds nicht an seine zuletzt starken Vorstellungen anknüpfen und hatte eine schwache Wurfquote, war aber dennoch bester Werfer der Mavericks. Für die Entscheidung sorgte Jason Terry 6,7 Sekunden vor dem Ende mit zwei verwandelten Freiwürfen. Aufseiten der Heat glänzten vor allem Dwyane Wade (32 Punkte) und Chris Bosh (24).

„Ich habe nicht wirklich gut geschlafen und war nicht ganz auf der Höhe, aber ich habe es durchgezogen“, sagte Nowitzki und war vor allem mit der Teamleistung zufrieden: „Es sah nicht gut aus im letzten Viertel, als wir mit neun Punkten zurücklagen. Aber mit Arbeit und guter Defense sind wir zurückgekommen.“ Vor 20.340 Zuschauern im American Airlines Center erwischte Nowitzki trotz seiner gesundheitlichen Probleme einen Traumstart und brachte Dallas mit drei erfolgreichen Würfen 6:0 in Führung. Die Mavericks gaben ihren Vorsprung aber in kürzester Zeit wieder aus der Hand. Im Vergleich zur 86:88-Niederlage vom Sonntag präsentierten sich die Gastgeber insgesamt verbessert und ließen Miami nicht davonziehen, nach einem zwischenzeitlichen 9:0-Lauf ging es mit zwei Punkten Rückstand in die Pause.

Nowitzki, der wegen seines Sehnenrisses erneut mit einem geschienten linken Mittelfinger spielte, konnte sich im dritten Viertel nur selten in Szene setzen, erst im Schlussabschnitt kam der 32-Jährige wieder ins Rollen.

Die Entscheidung im packenden Duell fiel erst kurz vor dem Ende. Beim Stand von 84:83 verwandelte Terry nach einem Foul von LeBron James beide Freiwürfe, Miami hätte sich nur mit einem Dreier in die Verlängerung retten können. Wade wollte die Verantwortung übernehmen, brachte den Ball aber sechs Sekunden vor der Schlusssirene nicht unter Kontrolle und ließ die Chance zum Ausgleich liegen.

 

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