Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.05.2014

21:47 Uhr

NBA

Playoff-Aus treibt Nowitzki zu neuem Vertrag

Dirk Nowitzki will mit seinen Dallas Mavericks in der kommenden Saison noch einmal nach der Meisterkrone greifen. Um Geld für Verstärkungen zu haben, nimmt der Routinier sogar Gehaltseinbußen in Kauf.

Kein Happy End in Spiel sieben: Dirk Nowitzki ist enttäuscht, aber angriffslustig. dpa

Kein Happy End in Spiel sieben: Dirk Nowitzki ist enttäuscht, aber angriffslustig.

DallasZusammengesunken saß Dirk Nowitzki mit einem weißen Handtuch über dem Kopf auf der Ersatzbank und beobachtete das traurige Ende seiner NBA-Saison. Nach zuvor sechs engen Playoff- Spielen gegen die San Antonio Spurs verloren seine Dallas Mavericks am Sonntag (Ortszeit) den Erstrunden-Showdown völlig chancenlos mit 96:119 und verabschiedeten sich zum dritten Mal nacheinander in einen langen Sommer. „Es ist schrecklich. Ich kann es noch gar nicht richtig begreifen, dass die Saison vorbei ist. Das ist schwer zu schlucken“, sagte Basketball-Superstar Nowitzki ernüchtert.

Seit der Meisterschaft 2011 wartet Dallas auf ein Weiterkommen in der K.o.-Runde. Wie viele Titel-Anläufe er in der Spätphase seiner Karriere noch nehmen will, ließ der 35-Jährige offen. „Darüber müssen wir später sprechen“, betonte der Würzburger, „momentan bin ich einfach nur enttäuscht, dass wir Partie sieben verloren haben.“

Am Tag danach war Nowitzki bereits zu einem Blick in die Zukunft bereit und erklärte weiterhin sein Einverständnis zu Gehaltseinbußen bei einem neuem Vertrag. „Wir wollen als Team besser werden“, sagte er bei den Interviews zum Saisonabschluss. „Wir werden einen guten Weg finden, bei dem ich mich respektiert fühle, für das was ich tue und wir immer noch genug Geld übrig haben, um großartige Spieler zu bekommen.“

Mehrfach hatte er schon betont, nur bei den Mavs unterschreiben zu wollen. „Ich weiß nicht, wie viel wir ihm zahlen können, aber egal, welche Summe es ist - es wird nicht genug sein, denn er hat einen so großen Einfluss auf das Team und den Verein“, betonte Trainer Rick Carlisle.

Bislang hatten die Texaner in der Ära Nowitzki mit fünf Siegen eine makellose Bilanz in Alles-oder-Nichts-Spielen - schon früh war jedoch jede Hoffnung auf den Sensationscoup gegen das beste Team des Westens vorbei. Zu dominant trat vor allem der französische Top-Aufbauspieler Tony Parker (32 Punkte) mit seinem unnachahmlichen Zug zum Korb auf, so dass Nowitzki schon sechs Minuten vor Ende das Parkett verließ. „In ein paar Tagen werde ich wahrscheinlich stolz auf diese Mannschaft sein und den Fakt, dass wir es überhaupt in die Playoffs geschafft haben. Aber jetzt tut es nur weh“, bekannte der zwölfmalige All-Star.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×