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16.01.2010

13:05 Uhr

Nordische Kombination Weltcup

Ackermann nach Springen nur 24.

Kombinierer Ronny Ackermann sucht weiter nach seiner Form und bangt mehr denn je um sein Olympia-Ticket. In Chaux-Neuve rangiert der 32-Jährige nach dem Springen nur auf Rang 24.

Ronny Ackermann zittert weiter um seine Olympia-Teilnahme. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Ronny Ackermann zittert weiter um seine Olympia-Teilnahme. Foto: Bongarts/Getty Images

Der viermalige Kombinierer-Weltmeister Ronny Ackermann muss weiter um seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver (12. bis 28. Januar) bangen. Der 32 Jahre alte Dermbacher, der in diesem Winter noch keine Platzierung unter den ersten 20 geschafft hat, liegt beim Weltcup im französischen Chaux-Neuve nach dem Springen auf dem 24. Platz.

Ackermann, der zur Erfüllung der Olympia-Norm zweimal unter den besten 15 landen muss, hat vor dem 10-km-Langlauf am Nachmittag (14.45 Uhr) exakt eine Minute Rückstand auf den nach dem Springen in Führung liegenden Weltcup-Spitzenreiter Jason Lamy Chappuis aus Frankreich. Ackermanns Rückstand auf Platz 15 beträgt 13 Sekunden.

Hettich und Haseney noch schwächer

Schlechter als Ackermann machten es Olympiasieger Georg Hettich (Schonach) und Sebastian Haseney (Zella-Mehlis). Hettich, der wie Haseney bisher die "halbe" Olympia-Norm erfüllt hat, liegt nach dem Springen auf dem 34. Platz, Haseney schaffte es nur auf Rang 53.

Wesentlich besser als seine Teamkollegen machte es Johannes Rydzek, der die Olympia-Norm bereits erfüllt hat. Der erst 18 Jahre alte Oberstdorfer, der im Langlauf allerdings noch Schwächen hat, liegt nach dem Springen auf dem dritten Platz und hat nur 18 Sekunden Rückstand auf Lamy Chappuis.

Die drei deutschen Top-Kombinierer Eric Frenzel (Oberwiesenthal), Tino Edelmann (Zella-Mehlis) und Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) waren in Frankreich nicht am Start. Die drei Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV), die sich bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert haben, wurden von Bundestrainer Hermann Weinbuch geschont und trainierten zu Hause.

Wettbewerb in Schonach wären letzte Chance

Sollte Ackermann die Olympia-Norm bei den beiden Weltcups am Samstag und Sonntag in Frankreich nicht schaffen, bleibt ihm nur noch der Wettbewerb am kommenden Wochenende in Schonach. Obwohl der der Deutsche Olympische Sportbund (Dosb) bereits am kommenden Freitag seine Mannschaft für Vancouver bekannt geben wird, hatte Weinbuch zuletzt bereits angekündigt, dass er nach dem Wettkampf in Schonach noch einen Athleten nachnominieren will. Insgesamt werden fünf deutsche Kombinierer bei den Olympischen Spielen starten.

© SID

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