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22.01.2011

14:32 Uhr

Nordische Kombination Weltcup

Herbe Schlappe für deutsche Kombinierer

Beim Weltcup in Chaux-Neuve haben die deutschen Kombinierer eine schwache Leistung abgeliefert. Tino Edelmann kam als bester Deutscher nur auf Rang 13, Eric Frenzel wurde 25.

Eric Frenzel liegt als bester Deutscher auf dem 18. Platz. Foto: SID Images/AFP/Dieter Nagl SID

Eric Frenzel liegt als bester Deutscher auf dem 18. Platz. Foto: SID Images/AFP/Dieter Nagl

Die deutschen Kombinierer haben im vorletzten Wettkampf vor den Weltmeisterschaften in Oslo eine herbe Schlappe hinnehmen müssen. Beim Weltcup im französischen Chaux-Neuve lief Tino Edelmann (Zella-Mehlis) beim ersten Sieg des Österreichers David Kreiner als bester deutscher Starter nur auf Platz 13. In dieser Saison hatten sich die Winter-Zweikämpfer bisher immer unter den besten Zehn platziert.

"Es war ein schnelles Rennen. Prinzipiell bin ich mit meiner Leistung nicht unzufrieden und fühle mich auf einem guten Weg. Es ist schade, dass das Resultat nicht einstellig ist", sagte Edelmann.

Der Vizeweltmeister überquerte 48,5 Sekunden hinter Kreiner den Zielstrich. Johannes Rydzek (Oberstdorf) und Eric Frenzel (Oberwiesenthal) wiesen auf den Plätzen 19 und 25 bereits über eine Minute Rückstand auf den Österreicher auf, neben dem Mikko Kokslien (Norwegen) und Felix Gottwald (Österreich) das Podium komplettierten.

An der Schanze geschwächelt

Zum wiederholten Male hatten Edelmann und Co. zuvor an der Schanze geschwächelt. Auf der umgebauten Anlage war Frenzel mit einem Sprung auf 107 m noch der beste Deutsche, allerdings ging der 22-Jährige mit einem Handicap von einer Minute auf den führenden Olympiasieger Jason Lamy Chappuis in die Loipe.

Edelmann und auch Rydzek waren auf den Plätzen 22 und 27 nur wenige Sekunden nach Frenzel gestartet, hatten auf der zehn km langen Langlaufstrecke dann aber die größeren Reserven.

Am Sonntag steht der letzte Weltcup vor der WM in Oslo (23. Februar bis 6. März) auf dem Programm. Weil drei Veranstalter ihre Weltcups zurückgaben, müssen die Kombinierer eine unfreiwillige Pause von gut vier Wochen einlegen. Bundestrainer Hermann Weinbuch will mit seinem WM-Team in der Zeit an zwei Einladungsrennen in Norwegen teilnehmen.

© SID

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