Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.10.2016

15:42 Uhr

Olympia 2024

Rom zieht Kandidatur endgültig zurück

Rom ist nach einem Veto des Stadtrats endgültig raus aus dem Rennen um die Olympischen Sommerspiele 2024. Zwei europäische Städte und Los Angeles sind nun noch im Rennen.

Der Vorsitzende des Nationalen Olympischen Komitees, Giovanni Malago, erklärte, dass man in Rom kein Interesse mehr an der Ausrichtung der Olympischen Spiele habe. dpa

Kein Olympia in Italien

Der Vorsitzende des Nationalen Olympischen Komitees, Giovanni Malago, erklärte, dass man in Rom kein Interesse mehr an der Ausrichtung der Olympischen Spiele habe.

RomRom hat seine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 offiziell zurückgezogen. Das erklärte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (Coni), Giovanni Malagò, in Rom. Er habe das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstag informiert.

Roms Stadtrat hatte vor zwei Wochen gegen die Bewerbung gestimmt und war damit einem Antrag von Bürgermeisterin Virginia Raggi gefolgt.

Verbliebene Bewerber für die Ausrichtung der Spiele 2024 sind Paris, Los Angeles und Budapest. Das IOC entscheidet im September 2017 in Lima über den Gastgeber.

Olympia 2024: Olympia 2024: Staat unterstützt Pariser Bewerbung mit einer Milliarde

Olympia 2024

Olympia 2024: Staat unterstützt Pariser Bewerbung mit einer Milliarde

Die französische Regierung unterstützt die Bewerbung der Hauptstadt Paris um die Olympischen Spiele 2024 mit einer Milliarde Euro.

Man würde nun beraten, was die Absage Roms bedeute, erklärte das IOC auf Anfrage der dpa. „Alle Umstände und Informationen, die das IOC in letzter Zeit bekommen hat, zeigen ganz klar, dass es hier einzig um italienische Politik geht.“

Die Stadtregierung und auch die italienische Regierung von Matteo Renzi hatten 2015 eine Bewerbung unterstützt. Mit dem Regierungswechsel und dem Einzug der Protestpartei 5-Sterne-Bewegung in Rom im vergangenen Juni änderte sich dies jedoch. Raggi argumentierte, dass die marode Stadt andere Probleme habe, als ein Großevent wie Olympische Spiele zu organisieren.

Coni-Chef Maranò sagte, die italienische Hauptstadt habe die Chance, Jobs zu schaffen und die veraltete Infrastruktur zu erneuern, verspielt. Er kündigte zudem an, dass sich Mailand – Roms Konkurrenzstadt – für die jährliche IOC-Versammlung 2019 anbiete.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×