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11.01.2007

10:56 Uhr

Olympia IOC

Salzburg 2014 hat Sanierung am Königssee zur Folge

Spricht das IOC dem österreichischen Bewerber Salzburg die Olympischen Winterspiele 2014 zu, wird der als Austragungsort für die Bob-, Rodel- und Skeletonwettbewerbe vorgesehene Eiskanal im bayrischen Königssee saniert.

Sollte Salzburg den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2014 erhalten, soll der Eiskanal am Königssee im benachbarten Bayern für die Wettkämpfe im Bob, Rodel und Skeleton für 26 Mill. Euro saniert werden.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergibt die Spiele am 4. Juli in Guatemala City. Konkurrenten der österreichischen Bewerbung sind Sotschi (Russland) und Pyeongchang (Südkorea).

Seekurve und Zielauslauf komplett neu

Die am Mittwoch von Salzburg in Lausanne eingereichten Bewerbungsunterlagen sehen auch den Umbau der Bahn am Königssee bei Schönau vor. Die Seekurve und der Zielauslauf der ältesten Kunsteisbahn der Welt sollen komplett neu gestaltet werden; der Rodelanschub der Herren würde ins Starthaus integriert werden, zudem sind neue Zufahrten nötig.

Die Hälfte der Investitionen käme aus Salzburg, der Landkreis Bechtesgadener Land würde zehn Prozent (2,6 Mill. Euro) beisteuern, der Freistaat Bayern 25 Prozent; den Rest erhofft man sich vom Bund.

Sollte Salzburg scheitern, könnte der Königssee bei einer Bewerbung Münchens für 2018 erneut ins Spiel kommen.

© SID

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