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11.01.2010

11:55 Uhr

Olympia-Kandidatur

München 2018 gewinnt neue Sponsoren

VonIngmar Höhmann

Ein wichtiger Schritt für die Olympia-Kandidatur Münchens ist geschafft: Adidas ist „Nationaler Förderer“ und auch Siemens hat einem Medienbericht zufolge zugesagt, als Sponsor einzusteigen. Beide Unternehmen haben je fünf Millionen Euro zugesagt, ein Drittel der erwarteten Bewerbungskosten.

Ein Arbeiter entfent Eis vor dem Logo der Stadt München zur Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018. ap

Ein Arbeiter entfent Eis vor dem Logo der Stadt München zur Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018.

KÖLN. Die Kandidatur Münchens um Olympia 2018 gewinnt an Fahrt: Die Bewerbungsgesellschaft hat Adidas als „Nationalen Förderer“ gewonnen. Auch Siemens soll als Sponsor einsteigen. Die beiden Unternehmen zahlen einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge je fünf Millionen Euro. Damit sind zwei Drittel der auf 30 Millionen Euro veranschlagten Bewerbungskosten gedeckt. Weitere Sponsoren sind BMW, der Sparkassenverband, der Flughafen und die Messe München.

Unterdessen liefert Turin, die Olympiastadt von 2006, Kritikern des Münchener Vorhabens neue Munition. Immer deutlicher wird das Ausmaß der Fehlplanung. Geblieben sind verlassene Sporteinrichtungen, die Italien 773 Millionen Euro gekostet haben. Auf der 20 Millionen Euro teuren Langlaufpiste in Pragelato etwa gibt es weder internationale noch lokale Wettkämpfe mehr, verwaist ist auch Biathlon-Areal, das 25 Millionen Euro gekostet hat. Zwar haben Stadt und Region eine Stiftung gegründet, welche die Sportstätten hätte privatisieren sollen – bisher aber ohne Erfolg.

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