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05.01.2010

12:55 Uhr

Olympia Sportpolitik

Kuwait von IOC-Exekutive ausgeschlossen

Das Internationale Olympische Komitee hat Kuwait mit Wirkung vom 01. Januar 2010 suspendiert. Die Exekutive des IOC reagierte so auf politische Eingriffe in den Sport des Landes.

Machtwort des IOC in Lausanne. Foto: AFP SID

Machtwort des IOC in Lausanne. Foto: AFP

Wegen politischer Eingriffe in den Sport des Mitgliedslandes hat die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Kuwait mit Wirkung vom 1. Januar 2010 suspendiert. Die Entscheidung wurde nach Regel 28.9 der Olympischen Charta getroffen, um das Nationale Olympische Komitee des Scheichtums zu schützen.

Erst ein halbes Jahr zuvor hatte Kuwait seine Suspendierung durch das IOC zum 31. Juli verhindert. Diese war dem arabischen Land inklusive eines möglichen Startverbots bei Olympia 2012 in London für den Fall angedroht worden, dass das NOK des Golf-Staates weiter zu stark abhängig bleiben würde von der Regierung. Damals hatten laut IOC Kuwaits Autoritäten bekundet, dass das Nationale Olympische Komitee seine Sportgesetze und Regeln in Einklang bringen wolle mit der Olympischen Charta und den olympischen Sportverbänden.

Das IOC hatte den Irak von Olympia 2008 in Peking ausgeschlossen, weil er ähnlichen Forderungen nicht nachgekommen war.

© SID

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