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07.12.2013

13:14 Uhr

Olympisches Komitee

Alfons Hörmann neuer DOSB-Präsident

Der neue Präsident des Olympischen Sportbundes heißt Alfons Hörmann – sein Vorgänger, Thomas Bach, hatte im Herbst die Präsidentschaft vorzeitig beendet. Doch auch er bekleidet jetzt wieder ein Amt beim DOSB.

Alfons Hörmann neben Thomas Bach: Der 53-jährige Unternehmer wurde mit 434 von 459 abgegebenen Stimmen zum Nachfolger von Bach bestimmt. dpa

Alfons Hörmann neben Thomas Bach: Der 53-jährige Unternehmer wurde mit 434 von 459 abgegebenen Stimmen zum Nachfolger von Bach bestimmt.

WiesbadenAlfons Hörmann ist zum neuen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gewählt worden. Auf der DOSB-Mitgliederversammlung am Samstag in Wiesbaden wurde der 53-jährige Unternehmer aus Sulzberg im Allgäu mit 434 von 459 abgegebenen Stimmen zum Nachfolger von Thomas Bach bestimmt. Mit Nein stimmten 25 Delegierte.

Hörmann, der seit 2005 an der Spitze des Deutschen Skiverbandes (DSV) steht, wurde nach dem vorzeitigen Ausscheiden seines Vorgängers zunächst für ein Jahr in das höchste deutsche Sportamt gewählt. Erst im Dezember 2014 wird das gesamte Präsidium für eine vierjährige Legislaturperiode bestimmt.

Thomas Bach ist zum Ehrenpräsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gewählt worden. Die DOSB-Mitgliederversammlung beschloss die Ernennung am Samstag in Wiesbaden einstimmig. Der 59-jährige Bach hatte den DOSB seit 2006 als Gründungspräsident angeführt, ehe er am 10. September in Buenos Aires zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewählt wurde. Eine Woche später legte er sein DOSB-Amt nieder.

Bachs Amtszeit war vor allem von der Fusion des Deutschen Sportbunds (DSB) und Nationalen Olympischen Komitees (NOK) geprägt. „Thomas Bach hat den DOSB zu der Stimme des Sports in Deutschland entwickelt“, sagte Hans-Peter Krämer, der als Interimspräsident seit dem Rücktritt von Bach die Amtsgeschäfte des DOSB führte und seinen Vorgänger als „überragende Persönlichkeit“ bezeichnete. „Ich habe nie verstanden, warum er trotz seiner überragenden Leistung von manchen so kritisch gesehen worden ist“, fügte Krämer an.

Von

dpa

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