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24.01.2005

13:19 Uhr

Plädoyer für eine Grundsatzentscheidung

Wettverbot für Bayern-Profis

FC-Bayern-Manager Uli Hoeneß hat erste Konsequenzen aus dem Fall Hoyzer gezogen und sich für ein grundsätzliches Wettverbot für die beim deutschen Fußball-Rekordmeister beschäftigten Profis ausgesprochen. Es soll laut Hoeneß auch für den Trainer und Funktionäre gelten.

HB MÜNCHEN. "Unseren Spielern, aber auch dem Trainer und uns Funktionären muss verboten werden, sich grundsätzlich an Wetten zu beteiligen. Das gilt auch für Spiele anderer Vereine. Das werden wir jetzt durchsetzen", sagte Hoeneß der Münchner "tz" (Montag-Ausgabe). Er glaube zu wissen, meinte Hoeneß, "dass auch bei uns der eine oder andere Spieler wettet". So eine Geschichte müsse dazu führen, "dass wir eine Grundsatzentscheidung fällen werden".

Den guten Ruf der Bundesliga sieht Hoeneß durch die Affäre nicht berührt. "So wie sich das darstellt, geht es nur um eine Person. Solche Einzelfälle menschlicher Schwäche wird es immer geben", meinte der Bayern-Manager, der den Unparteiischen in Schutz nahm und vor Vorverurteilungen warnte: "Ich habe im Leben gelernt, dass jemand erst dann schuldig ist, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

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