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29.01.2005

17:33 Uhr

Protestaktionen in den Stadien blieben aus

Schalke und Stuttgart verlieren

Die Fußball-Fans in den Stadien haben am Samstag den Schiedsrichterskandal eher gelassen hingenommen. Rein sportlich ist bislang Tabellenführer Bayern München der große Gewinner des 19. Spieltages der Bundesliga.

HB BERLIN. Der Skandal um den ehemaligen Fußball-Schiedsrichter Robert Hoyzer im Zusammenhang mit manipulierten Partien hat den 19. Bundesliga-Spieltag nur am Rande tangiert. Unmutsäußerungen der Fans gegen die Unparteiischen blieben in allen sieben Stadien, in denen am Samstag gespielt wurde, aus. Genau so wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hatten sich zuvor auch die Klubs mit der Bitte an die Fans gewandt, sich fair gegenüber dem jeweiligen Referee zu verhalten. Der DFB hatte kurzfristig die Schiedsrichteransetzungen geändert.

Was das sportliche Geschehen betrifft, so ist bislang Tabellenführer Bayern München der große Gewinner des Spieltages. Die beiden ärgsten Verfolger ließen am Samstag Federn. Schalke unterlag mit 0:2 in Kaiserslautern, der VfB Stuttgart verlor gegen den 1. FC Nürnberg 2:4. Der FC Bayern kann sich am Sonntag mit einem Sieg bei Hertha BSC wieder etwas absetzen.

Im zweiten Sonntagsspiel zwischen Werder Bremen und Hansa Rostock ist für beide Seiten ein Sieg Pflicht. Für den Meister aus Bremen geht es ums internationale Geschäft; Hansa will die letzte Chance auf den Klassenerhalt nutzen. Das neue Schlusslicht aus Rostock muss nachziehen, nachdem der SC Freiburg (1:0 gegen Wolfsburg) drei Punkte geholt hat.

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