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31.01.2007

10:37 Uhr

Radsport 6-Tage-Rennen

Fulst Lampater kriegen im Finish die Kurve

Lokalmatador Guido Fulst und Leif Lampater haben das Sechstagerennen in Berlin für sich entschieden. Vor 13 000 Zuschauern gelang dem Duo in der Schlussnacht der Sixdays der entscheidende Ausreißversuch.

Lokalmatador Guido Fulst und Leif Lampater (Schwaikheim) haben den Favoriten ein Schnippchen geschlagen und überraschend das 96. Berliner Sechstagerennen gewonnen. In einem begeisternden Finale setzte sich das Duo in der Schlussnacht mit einer Runde Vorsprung vor den deutschen Madison-Meistern Robert Bartko/Andreas Beikirch (Potsdam/Titz) sowie den Schweizern Bruno Risi/Frank Marvulli durch. Risi hatte die Berliner Sixdays 2006 mit seinem Landsmann Kurt Betschart gewonnen.

Sydney-Olympiasieger Fulst hatte vor 13 000 Zuschauern mit Lampater 38 Runden vor Schluss eine kurze Ruhephase zu einem Ausreißversuch genutzt. Nach 17 Runden glückte dem Duo der Rundengewinn. Damit war das Rennen entschieden. "Für mich ist es ein riesiger Erfolg, ausgerechnet beim schwersten Rennen meinen ersten Sechstagesieg zu erreichen", sagte der 24-jährige Lampater.

"Gesamtschnitt wie noch nie"

Die letzten deutschen Sixdays der Winterbahn-Saison 2006/2 007 gehen als Rekordrennen in die Geschichte ein. "Mit knapp 55km/h wurde ein Gesamtschnitt wie noch nie erreicht", sagte Rennleiter Dieter Stein.

Rekorde gab es auch für die 45-Minuten-Jagd mit 59,3km/h, im 1 000-m-Zeitfahren durch die Dänen Alexander Rasmussen/Michael Mörköv in 56,183 Sekunden sowie im Rundenrekordfahren durch den Schweriner Stefan Nimke in 13,12 Sekunden. Für eine weitere Bestmarke sorgten die Zuschauer. Insgesamt passierten rund 75 000 Besucher die Kassenhäuschen.

© SID

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