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23.01.2011

12:15 Uhr

Radsport Doping

Armstrong-Mechaniker: "Symbol für Korruption"

Ex-Mechaniker Mike Anderson hat den siebenmaligen Toursieger Lance Armstrong schwer angegriffen. Der Texaner werde ein "Symbol für jahrzehntelange Korruption im Radsport werden".

Lance Armstrong sieht sich erneut mit Doping-Beschuldigungen konfrontiert. Foto: SID Images/Firo SID

Lance Armstrong sieht sich erneut mit Doping-Beschuldigungen konfrontiert. Foto: SID Images/Firo

Ein früherer Mechaniker hat den unter Dopingverdacht stehenden Radprofi Lance Armstrong heftig attackiert. "Er wird wohl ein Symbol für jahrzehntelange Korruption im Radsport werden", sagte Mike Anderson der Sunday Star-Times aus Neuseeland.

Anderson hatte bereits den US-Drogenfahnder Jeff Novitzky bei seinen Ermittlungen gegen Armstrong unterstützt und vor einem Geschworenengericht ausgesagt, das darüber entscheiden soll, ob gegen den Texaner Anklage erhoben wird. Daran hat Anderson keinen Zweifel: "Novitzky übernimmt keinen Fall, den er nicht gewinnt. Er stellt keine überflüssigen Ermittlungen an. Ich denke nicht, dass die Sache gut für Lance Armstrong ausgeht."

Der Mechaniker behauptet, Armstrong habe ihn einst gebeten, in seiner Wohnung in Spanien sämtliche Habseligkeiten seiner Ex-Frau Kristin zu entfernen, weil er mit seiner neuen Liebe Sheryl Crow auf dem Weg dahin war. Bei der Aktion habe Anderson einen Karton mit der Aufschrift "Andro" gefunden, was gemeinhin als Abkürzung für Androstendion benutzt wird. Armstrong hat stets bestritten, je Dopingmittel genommen zu haben.

© SID

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