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30.01.2007

12:18 Uhr

Radsport Doping

Landis fährt in finanzielle Sackgasse

Tour-de-France-Sieger Floyd Landis droht der finanzielle Absturz. Die Spendentour, mit der der Amerikaner zwei Mill. Dollar für Rechtsstreit und Anwälte aufbringen wollte, brachte lediglich 150 000 Dollar.

Tour-de-France-Sieger Floyd Landis steht nach seiner Doping-Affäre vor der Pleite. Durch eine Spendentour, die zwei Mill. Dollar für Rechtsstreit und Anwälte aufbringen sollte, kamen nur 150 000 Dollar in die Kasse, wie Michael Henson als Sprecher des Radsport-Stars der kalifornischen Zeitung "Press Enterprise" berichtete. Allein die Anwalts-Rechnungen belaufen sich bisher auf 350 090 Dollar, bis zum Ende des Rechtsstreits klettern sie voraussichtlich in den Millionenbereich.

Landis beteuert Unschuld

Der Amerikaner war zwei Tage nach der Tour de France 2006 des Testosteron-Dopings überführt worden. Der ehemalige Phonak-Fahrer behauptet, nicht gedopt zu haben. Dem Labor des Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Chatenay-Malabry bei Paris seien Unregelmäßigkeiten bei der Test-Auswertung unterlaufen.

Landis, der am 8. Februar zur Anhörung vor der französischen Anti-Doping-Agentur Afld in Paris erscheinen soll, drohen bei dem im März erwarteten Urteil des US-Verbandes zwei Jahre Sperre und die Aberkennung des Toursieges. Es wäre die erste in der 104-jährigen Geschichte der Rundfahrt.

© SID

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