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22.01.2009

23:21 Uhr

Radsport Doping

Rasmussens Sperre bleibt bestehen

Der Internationale Sport-Gerichtshof CAS bleibt hart und hebt die Sperre von Radprofi Michael Rasmussen nicht auf. Rasmussen hatte sich mehrmals Doping-Kontrollen entzogen.

Einspruch erfolglos: Michael Rasmussen. Foto: AFP SID

Einspruch erfolglos: Michael Rasmussen. Foto: AFP

Der Internationale Sport-Gerichtshof CAS in Lausanne hat den Einspruch von Radprofi Michael Rasmussen gegen dessen Zwei-Jahres-Sperre wegen Dopingverdachts am Donnerstag abgewiesen. Damit bleibt der zweimalige Berg-König der Tour de France bis Ende Juni gesperrt.

Rasmussen hatte 2007 mehrmals einen falschen Aufenthaltsort angegeben und sich dadurch Dopingkontrollen entzogen. Das wertete der Radsport-Weltverband UCI als einen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen. Obwohl der inzwischen 34-jährige sportrechtlich nicht sofort bestraft wurde, hatte sein Team Rabobank den damaligen Tour-Spitzenreiter vier Tage vor Ende der Frankreich-Rundfahrt aus dem Rennen genommen und dann entlassen. Im vergangenen Juli war Rasmussen vom Verband des Fürstentums Monaco, unter dessen Lizenz er fuhr, mit der zweijährigen Sperre belegt worden. Die Sperre gegen den früheren Mountainbike-Weltmeister trat rückwirkend ab 25. Juli 2007 in Kraft trat.

© SID

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