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21.07.2013

21:53 Uhr

Radsport

Froome gewinnt die 100. Tour de France

Christopher Froome hat die 100. Tour de France gewonnen. Der Brite erreichte am Sonntag auf der letzten Etappe von Versailles nach Paris das Ziel mit dem Hauptfeld und sicherte sich den Gesamtsieg vor Nairo Quintana.

Tour-de-France-Sieger Christopher Froome feiert seinen Erfolg mit einem Glas Champagner. ap

Tour-de-France-Sieger Christopher Froome feiert seinen Erfolg mit einem Glas Champagner.

ParisIm Schatten des grell erleuchteten Arc de Triomphe ist Christopher Froome in Paris zum Tour-Regenten gekrönt worden - und der deutsche Youngster Marcel Kittel sorgte ein weiteres Mal für Furore. Froome, der „Sonnenkönig“ aus Großbritannien, wie die „L'Équipe“ am Sonntag titelte, hatte der Konkurrenz in 23 Tagen über 3404 Kilometer nur Statistenrollen zugestanden. Die große Entdeckung der 100. Tour de France, der 23-jährige Nairo Quintana aus Kolumbien, und der Spanier Joacquin Rodriguez folgten in gebührendem Abstand.

Aber auch die deutschen Radprofis zählten bei der - bis jetzt - dopingfreien Dauerparty in Frankreich zu den strahlenden Siegern: Insbesondere Kittel, der auf den Champs Elysees zu seinem vierten Etappensieg sprintete und den britischen Ex-Weltmeister erneut in den Schatten stellte.

Tour de France: Deutsche (Tor)Tour ohne Ertrag

Tour de France

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Deutsche Radprofis wie Marcel Kittel mischten in diesem Jahr die Tour auf, aber Medien und Sponsoren im Heimatland sind noch immer im Dornröschenschlaf. Sie haben das Radrennen offenbar abgeschrieben.

Damit gewann Kittel, der zum Auftakt Gelb trug, die erste und letzte Etappe bei der Tour. In Paris gab es durch André Greipel gar einen Doppelsieg. Greipel hatte zuvor in Montpellier genauso wie der wie im Vorjahr früh gestürzte Weltmeister Tony Martin beim ersten Zeitfahren in Mont Saint-Michel für weitere deutsche Siege gesorgt, womit das Jubiläum fast zur Tour d'Allemagne wurde.

Beim prunkvollen Finale auf den Champs Elysées, zum ersten Mal eine Abendveranstaltung unter Flutlicht, hatte Kittel am Ende der letzten 133,5 Tour-Kilometern das größere Stehvermögen gegenüber Greipel und Cavendish. Am Sprinttrikot fuhr Cavendish wie im Vorjahr auch vorbei.

Das begehrte Kleidungsstück in Grün sicherte sich wie 2012 der Slowake Peter Sagan. Das gepunktete Trikot für den besten Bergfahrer und das Weiße für den besten Nachwuchsmann ging an Quintana, der auf 2800 Meter Meereshöhe aufwuchs und deshalb gewisse Ausdauer-Vorteile gegenüber der Konkurrenz hatte.

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