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11.02.2006

18:23 Uhr

Radsport International

CAS weist Hamilton-Einspruch zurück

Mit seinem Einspruch gegen eine zweijährige Dopingsperre ist Zeitfahr-Olympiasieger Tyler Hamilton vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS gescheitert. Die Sperre des US-Radstars bleibt damit bestehen.

Der internationale Sportgerichtshof CAS hat den Einspruch des Zeitfahr-Olympiasiegers Tyler Hamilton gegen eine zweijährige Dopingsperre abgelehnt. "Der CAS bestätigt, dass der Test auf eine Bluttransfusion während der Spanien-Rundfahrt 2004 zuverlässig war", heißt es in einem CAS-Statement. Nach diesem Urteil bleibt die Sperre gegen den Radstar bestehen.

Der US-Profi war am 11. September 2004 bei der Vuelta überführt und im April vergangenen Jahres von der US-Anti-Doping-Agentur Usada wegen Blutdopings gesperrt worden. Hamilton war der erste Sportler, dem mit dem für die Olympischen Spiele in Athen neu eingeführten Testverfahren die Transfusion von künstlichem EPO nachgewiesen wurde.

Der 34-Jährige war zwar bereits nach dem Gewinn der olympischen Goldmedaille am 18. August 2004 in der A-Probe positiv auf EPO getestet, aber nicht bestraft worden. Die B-Probe war beschädigt und somit nicht mehr verwendbar.

© SID

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