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12.01.2007

16:13 Uhr

Radsport Tour de France

Klöden hat Tour-Sieg weiter im Blick

Mangelndes Selbstvertrauen kann man Radprofi Andreas Klöden nicht vorwerfen. Obwohl der 31-Jährige in Alexander Winokurow bei seinem neuen Astana-Rennstall starke Konkurrenz hat, will er die Tour de France 2007 gewinnen.

Der Astana-Rennstall hat in Alexander Winokurow und Andreas Klöden vor der neuen Saison gleich zwei Siegfahrer im Team und noch keinen Kapitän bestimmt. Trotzdem peilt Klöden schon jetzt den Sieg bei der Tour de France 2007 an. "Die Tour ist mein Hauptziel für diese Saison, denn ich träume weiter davon, in Paris einmal ganz oben zu stehen", sagte der 31-Jährige im Trainingslager seines neuen Arbeitgebers auf Mallorca.

Die Kapitänsrolle ist dem Tour-Dritten des vergangenen Jahres und Zweiten von 2004 allerdings auch nach dem Weggang von T-Mobile nicht sicher. Die Rangordnung zwischen Klöden und dem Kasachen Winokurow wird sich möglicherweise erst im Lauf der Frankreich-Rundfahrt ergeben. "Man kann noch nicht sagen, wer von uns der Kapitän für die Tour ist. Wino und ich sind grundsätzlich beide bereit, den anderen zu unterstützen."

Klöden wünscht Ullrich ein Comeback

Zudem halte Klöden ein Comeback seines unter Dopingverdacht stehenden Freundes und früheren Teamkollegen Jan Ullrich für möglich - und sogar wünschenswert: "Wenn er die Lizenz vom Schweizer Verband erhält, gehe ich davon aus, dass er auch bei der Tour am Start steht. Ich würde ihm wünschen, dass er dort nochmal fahren kann."

Klöden betonte erneut, dass sein Wechsel zum kasachischen Astana-Team nach acht Jahren bei Telekom die richtige Entscheidung war: "Ich habe diesen Wechsel zu keiner Zeit bereut. Bei T-Mobile hätte ich dieses Jahr kein so starkes Team gehabt, wie es unsere neue Mannschaft ist." Neben den gebürtigen Sachsen war auch der Nürnberger Matthias Kessler zu Astana gewechselt. Manager ist der frühere Telekom-Teamchef Walter Godefroot (Belgien).

© SID

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