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29.01.2005

13:35 Uhr

Rauffer ausgeschieden

Millerrs erster Streich

Der Amerikaner ist auf den Punkt wieder topfit: Im Super-G, dem ersten Wettbewerb der alpinen Ski-WM in Bormio, holte er gleich sein erstes Gold. Doch auch ein deutscher Starter fuhr überraschend weit nach vorne.

HB BORMIO. Florian Eckert ist drei Jahre nach seiner schweren Beinverletzung am Samstag bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Bormio in die Weltklasse zurück gekehrt. Der 25-Jährige aus Lenggries belegte im Super-G in 1:28,69 Minuten überraschend den sechsten Platz. Den ersten Titel sicherte sich der Amerikaner Bode Miller in 1:27,55 Minuten vor den Österreichern Michael Walchhofer (1:27,69) und Benjamin Raich (1:28,23). Topfavorit Hermann Maier (Österreich) kam als Vierter erstmals bei einer Weltmeisterschaft im Super-G nicht auf einen Medaillenplatz.

Eine Grippe und Knieprobleme hatten die Teilnahme Eckerts zunächst sogar in Frage gestellt. "Der Start stand auf der Kippe, aber bei einer WM beißt man die Zähne zusammen", sagte Eckert, "vor diesem Hintergrund ist das wie ein Sieg für mich." Er erzielte mit dem sechsten Platz das beste WM-Ergebnis der Männer des Deutschen Ski- Verbandes (DSV) seit seiner Bronzemedaille im Abfahrtslauf bei der WM 2001 in St. Anton. Eckert hatte sich im November 2001 einen Trümmerbruch im rechten Schienbeinkopf zugezogen und musste danach lange um den Anschluss an die Weltspitze kämpfen.

Max Rauffer (Leitzachtal), der Überraschungssieger der Weltcup-Abfahrt von Gröden, schied aus. Andreas Ertl (Lenggries) landete im Mittelfeld.

Bode Miller feierte seinen dritten WM-Titel nach dem Doppelerfolg in Riesenslalom und Kombination 2003 in St. Moritz. Der 27-Jährige meinte: "Ich habe ein paar merkwürdige Fehler gemacht. Aber dazwischen bin ich fantastisch gut gefahren." Maier beschönigte seine Niederlage nicht: "Ich bin selbst schuld. Von daher kann man nichts machen."

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