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31.01.2005

12:02 Uhr

Rauffer im Training 19.

„Herminator" gibt im Training richtig Gas

Ski-Star Hermann Maier hat seinen Anspruch auf einen Platz in Österreichs Aufgebot für die Abfahrt bei den alpinen Weltmeisterschaften in Bormio untermauert. Die deutschen Abfahrer verpassten dagegen beim ersten von vier Testläufen die Spitzenränge.

HB BORMIO/ITALIEN. Ski-Star Hermann Maier hat seinen Anspruch auf einen Platz in Österreichs Aufgebot für die Abfahrt bei den alpinen Weltmeisterschaften in Bormio untermauert. Der 32-Jährige belegte am Montag im ersten Training für das Rennen am Samstag (11.45 Uhr) in 1:58,70 Minuten den sechsten Platz und war damit schneller als zwei seiner drei nationalen Konkurrenten. Der Doppel- Olympiasieger von 1998 muss sich nach mäßigen Saisonleistungen in der "Königsdisziplin" einer internen Qualifikation stellen.

Schnellster im Training war Maiers vierter Rivale um einen Startplatz, Fritz Strobl. Der Olympiasieger benötigte auf der Stelvio-Piste 1:57,69 Minuten und verwies den Schweizer Bruno Kernen (1:58,39 Minuten) auf den zweiten Platz. Dritter wurde Bode Miller aus den USA, der zwei Tage nach seinem WM-Sieg im Super-G 1:58,65 Minuten benötigte.

Die deutschen Abfahrer verpassten beim ersten von vier Testläufen die Spitzenränge. Max Rauffer aus Leitzachtal kam in 2:00,39 Minuten auf den 19. Platz. "Ich wollte erst einmal sehen, wie schnell es ist und wie weit man springt", sagte der Gröden-Sieger. Florian Eckert wurde nach seinem überraschenden sechsten Rang im Super-G diesmal in 2:03,01 Minuten 34. "Ich habe es betont locker angehen lassen", sagte der Bad Tölzer, der auf das Dienstag-Training eventuell verzichtet, um sich nach seiner gerade auskurierten Grippe zu schonen.

Ob Maier auch am Samstag antreten kann, entscheidet sich erst im zweiten Lauf am Dienstag. Der Gesamtweltcupsieger muss sich auch in der nächsten Übungseinheit dem Vergleich mit Strobl sowie Christoph Gruber (12.) und Werner Franz (14.) stellen. Nur die besten drei des Quartetts erhalten bei den Österreichern einen Platz neben den gesetzten Michael Walchhofer (9.) und Johann Grugger (10.). Vor dem Training hatte Maier für Aufsehen gesorgt, weil er die Sitzung, bei der die Qualifikationskriterien verkündet wurden, verpasst hatte.

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