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01.06.2011

16:02 Uhr

Roland Garros

Ein neues Aushängeschild für das französische Tennis

VonIngmar Höhmann

Die French Open bekommen endlich eine Anlage, die den Anforderungen eines modernen Sportevents gerecht wird.

Vom Sandhaufen zum futuristischen Stadion: So soll Roland Garros einmal aussehen. Quelle: marc mimram

Vom Sandhaufen zum futuristischen Stadion: So soll Roland Garros einmal aussehen.

Paris

Für viele Pariser ist ihre Stadt der Nabel der Welt, um wenn es ums Tennis geht, stimmt das gerade sogar. In der französischen Hauptstadt streitet sich die Elite des weißen Sports um die French Open, eines der vier wichtigsten Turniere des Jahres.

In Paris kommen sich die Spieler besonders nah, denn kein anderes Grand-Slam-Turnier findet auf so engem Raum statt. Mit acht Hektar ist das Gelände nicht einmal halb so groß wie das von Wimbledon, zudem ist die Anlage hoffnungslos überaltert. Auf dem Hauptplatz gibt es nicht einmal ein Dach - regelmäßig gerät der Terminkalender durcheinander, weil Spiele ins Wasser fallen. Der Schwarzmarkt blüht auch in diesem Jahr, weil Tickets für die kleine Anlage rar sind.

Medien, Zuschauer und Profis beschweren sich seit langem über die Zustände beim größten Turnier Kontinentaleuropas. Im Frühjahr haben sich die Verantwortlichen im französischen Tennis nun zu einer Entscheidung durchgerungen: Für 273 Millionen Euro lassen sie Roland Garros auf 14 Hektar erweitern und auf den neuesten Stand bringen.

Der größte Platz Philippe Chatrier, der 15000 Zuschauern Platz bietet, wird mit Flutlicht und einem Dach ausgestattet. Daneben soll ein neues Tennisstadion mit weiteren 5000 Plätzen sowie ein nationales Trainings- und ein Pressezentrum entstehen. Ab 2016 wird die Anlage täglich bis zu 55000 Zuschauer aufnehmen können.

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