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25.01.2005

16:27 Uhr

Ruhetag zur Stadtbesichtigung genutzt

Van Behren lässt Team aufatmen

Rückraumspieler Frank von Behren hat Entwarnung gegeben: Die Befürchtung eines Kreuzbandrisses hat sich nicht bestätigt, der 28-Jährige greift schon am Mittwoch wieder ins Geschehen ein.

HB SOUSSE/TUNESIEN. Der deutschen Handball-Nationalmannschaft ist nach dem Ausfall von Pascal Hens damit eine weitere Hiobsbotschaft erspart geblieben. Die Verletzung, die sich van Behren gegen Brasilien zuzog, entpuppte sich nur als leichte Knieprellung. "Wir haben die einmalige Chance, die Vorrunde gut abzuschließen", sagte der Gummersbacher nach der guten Nachricht am Dienstag in Sousse und verbreitete vor dem dritten Vorrundenspiel am Mittwoch (15.15 Uhr/ARD) großen Optimismus: "Die Grundlagen haben wir gelegt. Das sorgt für gute und lockere Stimmung." Den Ruhetag nutzen der Rückraumspieler und seine Mitspieler zur erholsamen Stadtbesichtigung und posierten entspannt mit Wasserpfeife und im taxiartigen Tuk-Tuk.

18 Stunden zuvor sah es noch ganz anders aus. Wegen des Verdachts auf einen erneuten Kreuzbandriss war der 28-Jährige zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht und der zweite schwer wiegende Ausfall befürchtet worden. Nach einer Kernspintomographie gab er Entwarnung: Beim 30:23-Sieg gegen Brasilien hatte er sich nur das rechte Knie geprellt. "Dass ich gedanklich schon auf dem Rückflug war, ist vielleicht zu viel gesagt. Aber es hat mich mehr in Anspruch genommen als alles andere", gestand von Behren, der schon zwei Kreuzbandrisse hinter sich hat. "Man ist feinfühlig geworden mit der Zeit."

Gegen Katar wird von Behren wieder dabei sein. Er rechnet mit einem ruhigeren Spielverlauf als gegen Brasilien. "Bei Frank von Behren gehe ich davon aus, da die Beschwerden heute abgeklungen waren, dass er zum Einsatz kommen wird. Es wäre ganz bitter gewesen, wenn er auch noch ausgefallen wäre", bekannte Bundestrainer Heiner Brand. Er muss bereits auf den Hamburger Hens verzichten, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hatte und am Dienstag um 12.00 Uhr von Tunis nach Hause geflogen war.

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