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31.12.2013

14:16 Uhr

Schwerer Skiunfall

Schumi nach zweiter OP weiter in Lebensgefahr

Die Welt bangt um Michael Schumacher. Der mehrfache Formel-1-Weltmeister ist nach einer zweiten Operation nicht außer Gefahr. Die Ärzte sprechen jedoch von einer „leichten Besserung“ seines Gesundheitszustands.

Schumachers Zustand leicht verbessert

Video: Schumachers Zustand leicht verbessert

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Hoffnungsschimmer für Michael Schumacher: Bei dem siebenfachen Formel-1-Weltmeister hat sich nach seinem dramatischen Skiunfall eine „leichte Besserung“ eingestellt, der 44-Jährige schwebt aber immer noch in Lebensgefahr, wie seine behandelnden Ärzte am Dienstag im französischen Grenoble mitteilten. Schumacher wurde demnach in der Nacht auf Dienstag ein zweites Mal operiert, diesmal wurde ein Bluterguss aus dem Gehirn entfernt.

Schumacher, der bei dem Skiunfall am Sonntag ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, sei „nicht außer Gefahr“, warnten die Ärzte der Klinik in Grenoble. Sein Gesundheitszustand sei weiterhin „kritisch“ und „unbeständig“. Doch habe sich eine „vorübergehende Besserung“ am Montagnachmittag ergeben, welche die zweite Operation möglich gemacht habe.

Bei dem rund zweistündigen Eingriff sei ein Bluterguss aus der linken Gehirnseite entfernt worden. Zuvor sei es unmöglich gewesen, diesen Bluterguss herauszuoperieren, sagte der Chef der Neurochirurgie, Emmanuel Gay. Durch die bei einer Computertomographie sichtbare „Besserung“ seien die Ärzte sogar „ein bisschen überrascht“ gewesen.

Eine Kontrolluntersuchung am Dienstagmorgen ergab, dass die Operation „zufriedenstellend“ verlaufen sei, sagte der Leiter der Intensivstation, Jean-François Payen. „Die Lage ist besser unter Kontrolle“ als am Montag, fügte er hinzu. Zugleich hob er hervor: „Wir können nicht sagen, dass er außer Gefahr ist, aber wir haben Zeit gewonnen.“

Die Ärzte wollten wie am Montag keine Aussage zum weiteren Verlauf treffen. Schumacher liegt nach wie vor im künstlichen Koma und seine Körpertemperatur wird heruntergekühlt, um das Gehirn zu entlasten. Die Ärzte verwiesen auf weitere Blutergüsse und Verletzungen im Kopf. Eine Verlegung des Patienten, dessen Familie bei ihm in Grenoble ausharrt und der zweiten Operation zugestimmt hatte, wäre derzeit demnach „gefährlich“.

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