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01.06.2013

11:21 Uhr

Segel-Legende

America's Cup für Schümann bloß „Schmalspur-Cup“

Quelle:SID

Segel-Legende Jochen Schümann hat die Entwicklung des America's Cup hart kritisiert: „Das, was in San Francisco zurzeit passiert, ist ein Schmalspur-Cup.“ Der Einsatz von Katamaranen sei zu gefährlich und unüberlegt.

Hat große Bedenken: Segel-Legende Jochen Schümann. SID

Hat große Bedenken: Segel-Legende Jochen Schümann.

KölnSegel-Legende Jochen Schümann hat die Entwicklung des America's Cup hart kritisiert. „Das, was in San Francisco zurzeit passiert, ist ein Schmalspur-Cup: zu teuer, zu extrem, nicht ausgereift und gefährlich“, sagte der dreimalige Olympiasieger der Tageszeitung Die Welt.

Die Entwicklung von Schiffen mit einem Rumpf hin zu Katamaranen hält der 54-Jährige für bedenklich. „Noch sind die Teams in der Testphase, und trotzdem gab es zwei Totalschäden und einen tragischen Todesfall“, sagte Schümann über den tödlichen Unfall des britischen Olympiasiegers Andrew Simpson am 10. Mai: „Die Liste der Desaster ist angesichts von gerade einmal vier Booten, die teilnehmen, zu lang. Oracle versucht, einen Cup der Extreme zu initiieren. Das passt weder zum Segeln noch zum America's Cup.“

Der Nachwuchswettbewerb Youth America's Cup ist für Schumann nicht mehr als „ein Media-Event des Titelsponsors Red Bull“, ein „Mäntelchen, mit dem die vielen PR-Pannen des Cups bedeckt werden sollen.“ Statt sich beim Youth Cup zu empfehlen, rät Schümann dem deutschen Nachwuchs zur Konzentration auf ein größeres Ziel: „Das können sie viel besser, wenn sie Medaillen bei Olympia gewinnen.“

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