Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.01.2008

11:06 Uhr

Segeln America's Cup

Gericht vertagt Entscheidung auf den 23. Januar

Der Oberste Gerichtshof in New York hat sein Urteil im Rechtsstreit zwischen America's-Cup-Gewinner Alinghi und Herausforderer BMW Oracle erneut vertagt. Die wohl entscheidende Anhörung findet nun am 23. Januar statt.

Im Streit um die Zukunft des America's Cup hat der Oberste Gerichtshof in New York seine Entscheidung auf den 23. Januar vertagt. Am Montag hatte Richter Herman Cahn noch einmal die Argumente von Titelverteidiger Alinghi und Herausforderer BMW Oracle Racing gehört. Geklärt werden sollen Format und Zeitpunkt der 33. Cup-Auflage.

In ersten Reaktionen bewerteten beide Seiten der Anhörung positiv. "Wir sind mit dem heutigen Tag sehr zufrieden", sagte Oracle-Sprecher Tom Ehman: "Ganz offensichtlich hat Richter Cahn ein vollständiges Verständnis des Sachverhaltes. Wir sind zuversichtlich, dass die Entscheidung des Gerichts vom 27. November in einem Beschluss bekräftigt wird, und es damit zu einer Regatta nach dem Deed of Gift im Oktober 2008 kommen wird." In diesem Fall würden sich die beiden Kontrahenten in einem "Privat-Duell" auf Katamaranen gegenüber stehen, die übrigen Herausforderer würden wohl erst 2011 um den Cup segeln können.

Zuversichtlich zeigte sich indes auch Lucien Masmejan von der Alinghi. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Ausgang", sagte der Rechtsvertreter der Schweizer: "Richter Cahn hat anerkannt, dass unsere Argumente vollständig untersucht werden müssen und Substanz haben. Wir glauben, dass das weitere Vorgehen, das Richter Cahn erwägt, Klarheit in punkto Rechtmäßigkeit der Herausforderung des Ggyc bringen wird."

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×