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02.01.2008

11:42 Uhr

Segeln America's Cup

Regatten in Kiel und England als Ersatz?

Auch das United Internet Team Germany rechnet nicht mehr mit einem America's Cup im Jahr 2009. Denkbar sind nun alternative Regatten. Syndikatschef Michel Scheeren kann sich "Rennen in Kiel und England" gut vorstellen.

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, doch das United Internet Team Germany muss sich mit seiner zweiten Teilnahme am America's Cup wohl länger gedulden als geplant. "Wir stellen uns darauf ein, dass erst 2011 gesegelt wird", sagte Syndikatschef Michael Scheeren gegenüber dem Focus. Zuvor werden sich Titelverteidiger Alinghi und das US-Team BMW Oracle Racing wohl in einem "Privat-Duell" gegenüber stehen.

Das deutsche Team erwägt daher, gemeinsam mit den übrigen Mannschaften alternative Regatten auf die Beine zu stellen. So kann sich Scheeren "Rennen in Kiel und England sehr gut vorstellen". Die Kieler Förde war bereits 2006 Schauplatz des German Sailing Grand Prix, an dem drei America's-Cup-Teams teilgenommen hatten.

Vorhandene "Alternativpläne" des United Internet Team Germany bestätigte auch Sportdirektor Jochen Schümann. Zuerst wolle die deutsche Mannschaft jedoch die endgültigen Urteile aus New York abwarten. Für den 14. Januar hat der Oberste Gerichtshof eine weitere Anhörung angesetzt.

© SID

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