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26.01.2007

15:08 Uhr

Ski alpin National

Haltmayr drohen WM-Aus und Karriereende

Ski-Rennläuferin Petra Haltmayr hat sich bei ihrem Sturz am Donnerstag wohl schwerer verletzt als angenommen. Es besteht der Verdacht auf einen Syndesmoseriss, der die WM-Absage und wohl das Karriereende bedeuten würde.

Schlechte Nachrichten für Ski-Rennläuferin Petra Haltmayr nach ihrem Sturz im Abfahrtstraining am Donnerstag in San Sicario (Italien). Offenbar hat sich die Rettenbergerin schwerer verletzt als zunächst angenommen. "Es besteht der Verdacht, dass sie sich das Syndesmoseband gerissen hat", sagte Alpinchef Wolfgang Maier am Freitag in Kitzbühel.

Ob Haltmayr tatsächlich so schwer verletzt ist, soll eine Kernspintomographie am Freitagnachmittag in Oberstdorf zeigen. Der ersten Diagnose zufolge waren die behandelnden Ärzte zunächst davon ausgegangen, dass die 31-Jährige bei ihrem Sturz lediglich eine Außenbandverletzung im linken Knöchel sowie Prellungen erlitten hatte. Starts beim Super-G und der Abfahrt bei der WM in Are in (3. und 11. Februar) schienen noch möglich.

Sollte sich der Verdacht auf einen Syndesmoseriss aber bestätigen, wäre es ausgeschlossen, dass Haltmayr in Are ihre dritten Titelkämpfe nach 2001 und 2005 bestreiten kann - und ihre Karriere wohl beendet. Haltmayr war in diesem Winter mit zwei Top-Ten-Platzierungen die beste deutsche Super-G-Fahrerin. Außerdem war die Gewinnerin zweier Weltcup-Rennen mit Platz sechs in der Abfahrt schon bei den Olympischen Spielen in Turin 2006 beste Deutsche.

© SID

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