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27.01.2007

13:10 Uhr

Ski alpin Weltcup

Götschl rast zum nächsten Sieg

Renate Götschl hat einmal mehr ihre Klasse unter Beweis gestellt und die Weltcup-Abfahrt im italienischen San Sicario gewonnen. In 1:51,65 Minuten setzte sich die Österreicherin vor Landsfrau Elisabeth Görgl durch.

Gegen Renate Götschl ist in diesem Winter einfach kein Kraut gewachsen. Nach ihrem Sieg im Super-G triumphierte die Österreicherin auch in der Abfahrt des Weltcups in San Sicario (Italien) und feierte ihren 44. Weltcup-Sieg. Auf der letzten Abfahrt vor der WM im schwedischen Are war die 31-Jährige in einer Zeit von 1:51,65 Minuten unglaubliche 1,17 Sekunden schneller als ihre Landsfrau Elisabeth Görgl. Maria Holaus komplettierte als Dritte den österreichischen Dreifach-Erfolg.

Für Götschl war es der sechste Sieg in diesem Winter. Sie war je dreimal in Abfahrt und Super-G erfolgreich und stand in jeder der vergangenen drei Schussfahrten ganz oben auf dem Podest. Auch im Gesamtweltcup liegt Götschl nun in Front.

Riesch beste Deutsche

Das Trio des Deutschen Skiverbandes hatte mit dem Ausgang des Rennens nur am Rande etwas zu tun. Maria Riesch (Partenkirchen) war mit einem Rückstand von 3,12 Sekunden auf Götschl als 21. beste Starterin des Deutschen Skiverbandes (DSV). Gina Stechert aus Oberstdorf fuhr auf Rang 27, die Partenkirchenerin Fanny Chmelar holte als 33. keine Weltcup-Punkte.

"Ich war richtig schockiert, als ich die Zeit gesehen habe, weil ich das Gefühl hatte, besser gefahren zu sein. Aber das war offensichtlich noch nicht das Gelbe vom Ei", sagte Riesch. Schon im oberen, steileren Drittel der Piste hatte Riesch sich einen Rückstand auf Götschl eingehandelt, den sie im Flachstück nicht mehr einholen konnte.

"Ich fahre nicht schlecht, aber auch nicht gut"

Doch auch auf dem einfacheren Streckenabschnitt zum Ziel hin, der technisch sauberes Fahren erforderte, lief es nicht gut für die größte deutsche Hoffnung. "Ich fahre nicht richtig schlecht, aber auch nicht richtig gut", meinte sie. Acht Tage vor dem ersten Rennen bei der WM im schwedischen Are eine besorgniserregende Beschreibung der Situation. "Ich hoffe aber, dass ich mich bis zur WM auf ein höheres Niveau befördern kann", sagte sie.

© SID

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