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13.01.2008

12:52 Uhr

Ski alpin Weltcup

Hosp triumphiert beim Slalom in Maribor

Die Österreicherin Nicole Hosp hat den Slalom im slowenischen Maribor für sich entschieden und ihre Führung im Gesamtweltcup ausgebaut. Maria Riesch holte als Siebte wertvolle Weltcup-Punkte, Kathrin Hölzl wurde Zwölfte.

Im slowenischen Maribor hat die Österreicherin Nicole Hosp den sechsten Slalom der alpinen Skisaison überlegen gewonnen und ihre Vormachtstellung im Weltcup-Zirkus untermauert. Durch den Sieg baute die Österreicherin ihre Führung im Gesamtweltcup mit 699 Punkten vor Maria Riesch (574/Partenkirchen) aus, die den siebten Platz belegte. Marlies Schild (574/Österreich) wurde hinter der Slowakin Veronika Zuzulova Dritte und zog damit in der Gesamtwertung mit Riesch gleich.

24 Stunden nach dem 18. Platz beim Riesenslalom erreichte Riesch als Siebte zum vierten Mal in dieser Saison die "Top 10" im Slalom. Die 23-Jährige war damit die Beste eines starken deutschen Teams, das im Slalom fünf weitere Läuferinnen in die Punkte-Ränge brachte.

"Ich kann wirklich zufrieden sein, das war eine gute Leistung", sagte Riesch über ihren Torlaufauftritt auf der sehr schwierigen, weil wässrigen Piste "Pohorje 2".

"Im Slalom sind wir eine richtige Macht"

Bei frühlingshaften Temperaturen von bis zu zehn Grad geriet so manche Fahrt zum "Wasserski", Riesch und Kolleginnen jedoch trotzten den widrigen Bedingungen. "Im Slalom sind wir eine richtige Macht. Es fehlt nur, dass sich eine ganz vorne platziert", sagte Hölzl, die als Zwölfte vor Susanne Riesch zweitbeste Deutsche war. Die jüngere Schwester von Maria glänzte im Finale mit der zweitbesten Laufzeit. "Vielleicht ist mein Knoten jetzt endlich mal geplatzt", sagte sie.

Nina Perner und Carolin Fernsebner durften sich auf den Rängen 18 und 26 über ihre besten Slaloms überhaupt freuen, Fanny Chmelar komplettierte das starke Abschneiden als 21. Hosp holte sich in der Gesamtzeit von 1:40,55 Minuten ihren zweiten Saisonsieg vor Zuzulova (1:41,01) und Schild (1:41,06).

Slalom-Spezialistin Monika Bergmann war nach dem ersten Lauf als Siebte beste Deutsche und so gut wie nie in diesem Winter, ehe sie im Finale ausschied. "Es ist schade, dass Moni eingefädelt hat. Aber die Jungen haben sich sehr gut verkauft, tadellos", meinte Cheftrainer Mathias Berthold.

Maria Riesch hat schon am kommenden Wochenende im italienischen Cortina d'Ampezzo die Chance, noch näher an die Spitze heranzurücken - dort werden die ersten Speed-Rennen des Jahres gefahren. "Ich kann nach den jüngsten Leistungen mit einem guten Gefühl da hinfahren", sagte sie. Riesch hegt nur leichte Zweifel, "dass mir die Umstellung nicht gelingt", weil sie zuletzt nur wenig im Speedbereich trainiert hat.

© SID

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