Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.01.2007

10:32 Uhr

Ski alpin Weltcup

Kein Syndesmosebandriss bei Haltmayr

Aufatmen bei Petra Haltmayr: Die Verletzung, die sich die Rettenbergerin im Training zugezogen hat, ist weniger schlimm als befürchtet. Haltmayr kann aller Voraussicht nach bei der WM in Are (Schweden) starten.

Gute Nachrichten für die deutsche Ski-Rennfahrerin Petra Haltmayr. Bei dem Trainingssturz in San Sicario (Italien) hat sich die Rettenbergerin nicht schwer verletzt und kann bei der WM im schwedischen Are (3. bis 18. Februar) voraussichtlich starten. Der Verdacht auf einen Syndesmosebandriss wurde bei einer Kernspintomographie am Freitag in Oberstdorf nicht bestätigt. Die Verletzung hätte wohl das Ende von Haltmayrs Karriere bedeutet.

"Fliege auf jeden Fall nach Are"

Stattdessen diagnostizierte Teamarzt Hannes Fuchs einen Riss des Außenbandes im linken Knöchel. Gelenk und Syndesmoseband wurden bei dem Unfall offenbar nicht in Mitleidenschaft gezogen. Haltmayr soll in den kommenden Tagen physiotherapeutisch behandelt werden. "Ich fliege auf jeden Fall mit nach Are und gehe fest davon aus, dass ich dort auch starten kann", sagte sie.

Einer weiteren Untersuchung am Dienstag sieht die 31-Jährige "zuversichtlich" entgegen. Sollte sie ihre Verletzung tatsächlich auskurieren, wird sie bei ihren dritten Titelkämpfen nach 2001 und 2003 in Super-G und Abfahrt antreten (3. und 11. Februar).

Mit zwei Top-Ten-Platzierungen ist Haltmayr die beste deutsche Super-G-Fahrerin der WM-Saison. Bei Olympia 2006 war ihr sechster Platz bei der Abfahrt in San Sicario das beste deutsche Ergebnis. Zu Saisonbeginn hatte die Gewinnerin zweier Weltcup-Rennen aber erneut angedeutet, ihre Laufbahn nach diesem Winter beenden zu wollen.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×