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24.01.2010

16:56 Uhr

Ski alpin Weltcup

Neureuther: "Es ist wirklich unglaublich"

Felix Neureuther hat den ersten Weltcup-Erfolg seiner Karriere eingefahren. Im Interview spricht der Skirennläufer über seinen "Kinderheitstraum", der in Erfüllung gegangen ist.

Felix Neureuther gewinnt seinen ersten Weltcup. Foto: AFP SID

Felix Neureuther gewinnt seinen ersten Weltcup. Foto: AFP

Das Warten von Skirennläufer Felix Neureuther hat ein Ende. Der Partenkirchner gewann am Sonntag in Kitzbühel den ersten Weltcup seiner Karriere. Im Interview spricht der 25-Jährige über seinen "Kindheitstraum", der in Erfüllung gegangen ist, seine Emotionen und die Glückwünsche seines Vaters, der vor 31 Jahren das Slalom-Rennen in Kitzbühel gewann.

Frage: "Felix Neureuther, Sie haben lange auf Ihren ersten Weltcupsieg warten müssen. Würden Sie zustimmen, dass er nun eher überraschend kam?"

Felix Neureuther: "Es ist wirklich unglaublich. Es geht für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung. Ich habe so kämpfen müssen, wenn man denkt, wie ich in die Saison gestartet bin. Ich war wirklich am Boden, die Motivation war weg. Ich habe mich zurückgekämpft. Und auf einmal stehe ich ganz oben. Unfassbar."

Frage: "Sie sind überwältigt von Ihren Emotionen. Können Sie kurz Ihre Gefühle beschreiben?"

Neureuther: "Es ist ein Tag, wo alles zusammenpasst: Die Eltern sind da, ich bin mit einen guten Gefühl hergekommen, und vor dieser Kulisse den ersten Weltcupsieg zu feiern, das ist einfach ein Traum, der heute in Erfüllung gegangen ist."

Frage: "Ihr Vater Christian, der 1979 in Kitzbühel gewonnen hat, ist Ihnen noch im Zielraum um den Hals gefallen. Was war das Erste, was er zu Ihnen gesagt hat?"

Neureuther: "Dass ich ein Wahnsinniger bin. Und dass er sich unglaublich freut."

Frage: "Als Sie im zweiten Durchgang im Ziel waren, lagen Sie auf Rang eins, zwei Läufer standen noch oben. Was geht einem da durch den Kopf?"

Neureuther: "Zu mir sind die anderen alle hergekommen und haben gesagt. Hey, Junge, das reicht, das reicht. Aber ich habe gesagt: Da stehen noch zwei oben. Der Herbstl (der führende Reinfried Herbst/Österreich, die Red.) hat leider einen großen Fehler gemacht, das wünscht man sich nicht, man möchte ihn mit fairen Mitteln schlagen. Aber so oder so wäre es schwer geworden, denn ich hatte einen sehr guten zweiten Lauf."

© SID

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