Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.01.2008

14:49 Uhr

Ski alpin Weltcup

Riesch im Training nur auf Platz 40

Ski-Rennläuferin Maria Riesch ist beim einzigen Training für die Weltcup-Abfahrt im italienischen Cortina d'Ampezzo nur auf Platz 40 gelandet. Die 23-Jährige kam mit den schwierigen Bedingungen nicht zurecht.

Wetterkapriolen im italienischen Cortina d'Ampezzo haben Ski-Rennläuferin Maria Riesch im Training zur Weltcup-Abfahrt das Leben schwer gemacht. Die 23 Jahre alte Partenkirchenerin kam mit den schwierigen Bedingungen auf der Olympia-Strecke von 1956 mit Nebel und weichem Schnee überhaupt nicht zurecht und landete abgeschlagen auf Platz 40. Beste Deutsche war Gina Stechert aus Oberstdorf vier Ränge vor Riesch.

"Es war heute unmöglich, hier zu fahren. Ich habe von meinem Ski wegen des viel zu weichen Schnees überhaupt keine Rückmeldung bekommen, gar nichts gespürt. Bei einem Sprung habe ich auch noch einen Stich ins Knie verspürt, das hat mir dann den Zahn gezogen", sagte Riesch über ihre verkorkste Fahrt.

In 1:43,53 Minuten war die Gesamtweltcup-Zweite 4,25 Sekunden langsamer als die Tagesbeste, die Kanadierin Emily Brydon. Auf Platz zwei fuhr Elisabeth Görgl aus Österreich (0,64 Sekunden zurück), Dritte wurde die Italienerin Daniela Merighetti (1,07). Stechert hatte einen Rückstand von 3,98 Sekunden. Viktoria Rebensburg (Kreuth/5,54) und Kathrin Hölzl (Bischofswiesen/6,42) folgten auf den Rängen 47 und 51.

Wetterkapriolen in Cortina d'Ampezzo

Starker Schneefall hatte zu Absagen der Trainings am Mittwoch und Donnerstag geführt, so dass die Einheit am Freitag die einzige Testfahrt für das Rennen am Samstag (10.00 Uhr) war. Auch dabei kam es zu Verzögerungen: Zunächst mussten Pistenarbeiter Schnee von der "Olympia delle Tofane" schaufeln. Als das Training dann beginnen sollte, ging eine kleine Lawine auf der Strecke nieder - und die Rennläuferinnen mussten erneut warten.

"Ich hoffe, dass die Bedingungen beim Rennen besser sind", sagte Riesch, die an die Piste gemischte Erinnerungen hat. Vor drei Jahren zog sie sich beim Super-G in Cortina einen Kreuzbandriss im linken Knie zu, ein Jahr zuvor war sie ebenfalls beim Super-G gute Zweite. "Ich mag die Strecke eigentlich sehr gerne", meinte Riesch. Im Olympia-Ort von 1956 ist nach der Abfahrt für Sonntag und Montag jeweils ein Super-G geplant.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×