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21.01.2007

09:31 Uhr

Ski alpin WM

DSV wohl mit 13 Athleten auf Medaillen-Jagd

Der Deutsche Skiverband (DSV) wird wahrscheinlich mit 13 Athleten zu den alpinen Ski-Weltmeisterschaften nach Are reisen. Der Verband gibt den vorläufigen Kader allerdings erst am Montag bekannt.

Das größte Team seit sechs Jahren soll dem Deutschen Skiverband (DSV) bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Are möglichst oft Edelmetall bescheren. Der Verband gibt den vorläufigen Kader zwar erst am Montag bekannt. Doch bereits am Wochenende zeichnete sich ab, dass neun Frauen und vier Männer vom 3. bis 18. Februar für den DSV in Mittelschweden starten werden. Das erklärte Ziel: die erste Einzel-Medaille seit St. Anton 2001 und die Verteidigung des Teamweltmeister-Titels von Bormio 2005.

Sieben Frauen und zwei Männer haben die Nominierungskriterien erfüllt und sind bei Weltcup-Rennen entweder einmal unter die besten Acht oder zweimal in die Top 15 gefahren. Maria und Susanne Riesch, Fanny Chmelar (alle Partenkirchen), Petra Haltmayr (Rettenberg), Monika Bergmann-Schmuderer (Lam), Annemarie Gerg (Lenggries) und Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) sowie Stephan Keppler (Ebingen) und Felix Neureuther (Partenkirchen) gelang dieses Kunststück.

Neben den so Qualifizierten wird der DSV aller Voraussicht nach noch die Nachwuchshoffnungen Gina Stechert (Oberstdorf), Carolin Fernsebner (Ramsau) und Johannes Stehle (Obermaiselstein) berufen. Routinier Alois Vogl (Zwiesel) hat laut Alpinchef Wolfgang Maier einen "Freifahrtschein", obwohl er in diesem Winter nur einmal in die Punkte gefahren ist - und komplettiert damit die Truppe als 13. Starter. So viele Ski-Asse schickte der DSV zuletzt 2001 bei den Titelkämpfen in St. Anton ins Rennen.

"Wir werden wohl auch Athleten mitnehmen, die die Limits nicht geschafft haben", hatte Damen-Chefcoach Mathias Berthold am Freitag beim Weltcup-Rennen in Cortina d´Ampezzo angekündigt. Junge Fahrer und Fahrerinnen wie Stechert, Fernsebner und Stehle sollten laut Berthold bei ihren ersten Titelkämpfen "Erfahrungen sammeln". Dass formschwache Teammitglieder zu Hause bleiben müssen, obwohl sie die Norm erfüllt haben, schloss Berthold aus.

Ein kleines Fragezeichen steht allerdings noch hinter Stephan Keppler. Der 23-Jährige erlitt bei einem Sturz im Training vor der Weltcup-Abfahrt am Samstag in Val d´Isere einen Kahnbeinbruch in der Hand und schwere Hüftprellungen. Bei optimalem Heilungsverlauf sollte der Speed-Spezialist aber sowohl beim Super-G am 3. Februar als auch eine Woche später bei der Abfahrt starten können.

© SID

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