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02.02.2007

10:49 Uhr

Ski alpin WM

Keppler für WM-Auftakt weiter fraglich

Der angeschlagene Stephan Keppler will erst am Samstagmorgen endgültig entscheiden, ob er beim Auftaktrennen der Ski-WM in Are (Schweden) startet. Der 23-Jährige war beim Abfahrtstraining in Val d´Isere schwer gestürzt.

Der Start von Stephan Keppler beim Auftaktrennen der Ski-WM im schwedischen Are (3. bis 18. Februar) ist weiter ungewiss. Der 23-Jährige will erst am Samstagmorgen entscheiden, ob er ins Rennen geht. Der Ebinger war am 20. Januar beim Abfahrtstraining in Val d´Isere schwer gestürzt und hatte sich dabei unter anderem das Kahnbein an der rechten Hand gebrochen sowie einen Haarriss in der Hüfte zugezogen. Die Wettbewerbe in Are beginnen am Samstag (12.30 Uhr/live in ZDF, Eurosport) mit dem Super-G der Männer.

Zuversicht nach umfassenden Reha-Maßnahmen

"Ich bin zuversichtlich, dass ich starten kann", versicherte Keppler. Ein paar körperliche Probleme, vor allem am Rücken und an der Hüfte, habe er allerdings noch. Vor der Anreise nach Are hatte er sich umfangreichen Rehabilitations-Maßnahmen "von neun Uhr früh bis acht Uhr abends" unterzogen: "Da war alles dabei, was möglich ist", berichtete der Student. Am Donnerstag stand er dann zu einem ernsthaften Belastungstest erstmals wieder auf Skiern und konnte feststellen: "Es ging sehr gut, ich kann den Fuß voll belasten."

Keppler wäre es freilich "lieber gewesen", würde in Are zunächst die Abfahrt (10. Februar) stattfinden. "Der Super-G ist meine stärkste Disziplin", betonte er, eine Woche länger Zeit zur Genesung wären da willkommen. Dennoch hat sich der Wahl-Münchner für das erste WM-Rennen viel vorgenommen: "Ich kann nur überraschen, aber eine Platzierung unter den ersten 15 erwarte ich mir schon". Zweimal erreichte er im laufenden Weltcup-Winter bereits einen achten Rang, einmal im Super-G einmal in der Abfahrt.

DSV-Alpin-Direktor Wolfgang Maier freut sich über die Zuversicht von Keppler. "Ich bin froh, dass er nicht anfängt zu heulen", sagte er, ergänzte aber: "Ich zweifle auch ein bisschen daran, das er es so easy nimmt wie er es sagt." Keppler allerdings vermittelt durchaus den Eindruck, dass er gut drauf ist: "Der Sturz ist kein Problem. Ich weiß, dass ich als Abfahrer immer mal wieder im Netz lande."

Neben Keppler soll der nachnominierte Johannes Stehle (Obermaiselstein) an den Start gehen.

© SID

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