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30.01.2007

19:52 Uhr

Ski alpin WM

Stechert und Stehle springen noch auf den WM-Zug

Der Deutsche Ski-Verband (DSV) wird mit einem zwölfköpfigen Aufgebot bei der alpinen Ski-WM in Are (3. bis 18. Februar) antreten. Die letzten Tickets im deutschen Team sicherten sich Gina Stechert und Johannes Stehle.

Gina Stechert und Johannes Stehle haben sich in letzter Minute ihr Ticket für die alpine Ski-WM in Are (3. bis 18. Februar) gesichert. Die beiden Speed-Spezialisten sind vom Deutschen Skiverband (DSV) am Dienstag in das endgültige, nun zwölfköpfige Aufgebot für die Titelkämpfe in Mittelschweden berufen worden. Damit gehen acht Frauen und vier Männer in Are für den DSV an den Start.

Die Nominierung des Obermaiselsteiners Stehle erfolgte laut DSV-Angaben auch im Hinblick auf den Teamwettbewerb am letzten Tag der Weltmeisterschaften. Der DSV geht nach der Goldmedaille von Bormio 2005 als Titelverteidiger an den Start dieser Konkurrenz. Die erst 19 Jahre alte Stechert (Oberstdorf) hatte mit den Plätzen zehn und 16 bei den beiden Super-G in San Sicario (Italien) am vergangenen Wochenende überzeugt.

Grünes Licht für Haltmayr

Ebenfalls mit im Flieger nach Schweden werden am Mittwoch die beiden Rekonvaleszenten Petra Haltmayr und Stephan Keppler sitzen. Die Rettenbergerin Haltmayr hatte sich in San Sicario beim Training für die Abfahrt einen Außenbandabriss im linken Sprunggelenk zugezogen, nun aber von Teamarzt Hannes Fuchs grünes Licht erhalten. "Nach einer erfolgreichen konservativen Behandlung der Verletzung dürfte einem Start aus orthopädischer Sicht nichts im Wege stehen", sagte Fuchs.

Kepplers Start war nach einem Sturz beim Training zur Abfahrt im französischen Val d´Isere fraglich. Der Ebinger hatte sich das Kahnbein am rechten Handgelenk gebrochen und eine Knochenstauchung am linken Hüftkopf erlitten. "Stephan hat sehr gut auf die Behandlungen der letzen Tage angesprochen", sagte der behandelnde Teamarzt Ernst-Otto Münch.

Laut Münch besteht aber noch ein Restrisiko für Keppler, da dieser noch Schmerzen habe. "Das Training in Are wird zeigen, ob Stephan an den Rennen teilnehmen kann", sagte Münch. Kepplers verletzte Hand soll mit einer Manschette geschützt werden. Probleme bereitet die Hüfte, die beim Training und im Rennen schmerzt.

© SID

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