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05.01.2006

12:36 Uhr

Skispringen Vier-Schanzen-Tournee

DSV hält an Rohwein fest

Trotz des schlechten Abschneidens der deutschen Skispringer bei der Vierschanzentournee steht der Deutsche Ski-Verband (DSV) weiter hinter Bundestrainer Peter Rohwein. Der DSV ist von der Arbeit des Coaches überzeugt.

Peter Rohweins Ansehen beim Deutschen Skiverband (DSV) hat unter den schwachen Leistungen der deutschen Skispringer bei der Vierschanzentournee nicht gelitten. Der Verband hat sich in der aufkeimenden Diskussion um Peter Rohwein klar hinter seinen Skisprung-Bundestrainer gestellt. "Sicherlich muss man das schlechte Ergebnis von Innsbruck nicht schönreden, aber wir stehen zu 100 Prozent hinter Peter Rohwein. Wir lassen uns von unserem Weg nicht abbringen", betonte DSV-Sportchef Thomas Pfüller dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Er leistet gute Arbeit. Deutschland hat halt keinen Überflieger wie Hannawald mehr."

Erstmals seit 14 Jahren kein Podestplatz

Deutschlands Skispringer sind bei der Vierschanzentournee erstmals seit 14 Jahren nach den ersten drei Springen noch ohne Podestplatz. Beim letzten Springen in Innsbruck war ein 13. Platz von Georg Späth das beste Resultat.

Der DSV möchte mit Rohwein trotzdem gern bis 2010 verlängern, allerdings fällt die Entscheidung erst nach den Olympischen Spielen in Turin. Rohwein selbst, der einen Angestelltenvertrag mit normalen Kündigungsfristen besitzt, hat nach eigenem Bekunden noch Spaß an der Arbeit.

© SID

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