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03.01.2007

11:08 Uhr

Skispringen Vier-Schanzen-Tournee

Kojonkoski würde nicht "nein" zu DSV-Adlern sagen

Mika Kojonkoski könnte sich ein Eingagement in Deutschland vorstellen: "Ich würde nicht nein sagen. Denn Deutschland ist das Mekka des Skispringens", sagte der Finne, der als einer der weltbesten Skisprung-Trainer gilt.

Norwegens Skisprung-Trainer Mika Kojonkoski hat grundsätzliches Interesse am Posten des Bundestrainers signalisiert. "Ich würde nicht nein sagen. Denn Deutschland ist das Mekka des Skispringens", sagte der Finne der Tageszeitung Die Welt.

Der Erfolgstrainer hatte bereits 2003 mit dem Deutschen Ski-Verband (DSV) verhandelt. Damals scheiterte eine Verpflichtung jedoch am Veto der Verbandsspitze. Zuletzt hatte der frühere Star-Springer Dieter Thoma eine Ablösung der derzeitigen Bundestrainers Peter Rohwein gefordert.

DSV-Präsident Alfons Hörmann weist derweil Spekulationen um eine bevorstehende Ablösung Peter Rohweins zurück. "Ich sehe Dieter Thoma nicht als Hoffnungsträger des deutschen Skispringens und Kojonkoski auch nicht. Aber es ist legitim, dass die Leute sich ins Gespräch bringen", sagte Hörmann dem sid. Im Fall Rohwein bestehe nur Handlungsbedarf, wenn beide Seiten mit der Situation nicht zufrieden seien. Dafür gebe es jedoch bis zum heutigen Tage keine Anzeichen.

"Ich bin nur Außenseiter"

Derweil will sich Kojonkoski nicht in die öffentliche Debatte um die derzeitige Krise der deutschen Skispringer einmischen. "Ich bin nur Außenseiter. Ich habe den Eindruck, dass sie ohnehin zu viele Leute haben, die Dinge analysieren, ohne etwas davon zu verstehen", erklärte der 43-Jährige, der auch nach der WM 2005 als möglicher Bundestrainer zur Debatte stand.

Neben Kojonkoski, der bereits drei kriselnde Skisprung-Nationen zurück in die Erfolgsspur führte, ist auch der derzeitige Schweizer Cheftrainer Bernie Schödler als möglicher Rohwein-Nachfolger im Gespräch.

© SID

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