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30.01.2011

17:32 Uhr

Skispringen Weltcup

Freund: "Für solche Momente macht man den Sport"

Nach dem Sieg beim Weltcup-Skispringen im hessischen Willingen spricht Severin Freund über den Stellenwert des Erfolgs und seine Erwartungen an die WM in Oslo in drei Wochen.

Severin Freund wirkte cooler als er war. Foto: SID Images/AFP/Patrik Stollarz SID

Severin Freund wirkte cooler als er war. Foto: SID Images/AFP/Patrik Stollarz

Kurz nach seinem Erfolg beim Skispringen in Willingen versucht Severin Freund seinen Triumph zu verarbeiten. Der 22-Jährige freut sich schon auf die WM in drei Wochen ins Oslo. "Dabei sein ist alles" ist dort aber nicht sein Motto.

Frage: "Welchen Stellenwert hat dieser Sieg vor eigenem Publikum?"

Severin Freund: "Das kann ich gar nicht richtig beschreiben. Alles ist auf mich eingeströmt. Ich habe nur versucht, den Augenblick auszukosten. Für solche Momente macht man den Sport. Das war richtig schön."

Frage: "Vor dem letzten Sprung wirkten Sie erstaunlich ruhig. Was ist da in Ihnen vorgegangen?"

Freund: "In Sapporo war ich auch schon als Letzter oben, da hat es leider nicht geklappt. Heute war es dann endlich soweit. So unglaublich cool war ich aber nicht. Dafür ist es da vorne zu eng, und dafür sind die Leute zu gut. Ich habe versucht, mich auf meinen Sprung zu konzentrieren. Wenn ich alles umsetzte, dann kann das funktionieren. So wie heute."

Frage: "In drei Wochen steht die WM an. Mit welchen Erwartungen reisen Sie nach Oslo?"

Freund: "Vor der Saison wollte ich da unbedingt hin, weil da eine besondere Atmosphäre herrschen wird. Im Wettkampf gilt das Motto 'Dabei sein ist alles' dann aber nicht mehr. Aber es wird von mir keine Ansagen geben, was eine Platzierung betrifft. Das wäre auch falsch, weil man das nie vorhersagen kann. Ich werde einfach versuchen, mich weiter zu verbessern und meine Baustellen im Griff zu haben. Dann wird man sehen, was möglich ist."

Frage: "Wie gehen Sie jetzt in die weiteren Stationen der Team-Tour?"

Freund: "Ich werde sicher nicht an die Schanze gehen und denken, dass ich gewinnen muss. Da spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Ich werde wie bisher Sprung für Sprung nehmen und jeden Sprung analysieren. Ich will den Leuten Spaß machen und das Beste herausholen."

© SID

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